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DIN 33430: Professionelle Eignungsdiagnostik

Das Gehirn unter der Lupe - Foto: Gems Der Nobelpreisträger für Ökonomie, der Psychologe Daniel Kahneman, belegt inferenzmathematisch eindrucksvoll die Neigung des Menschen, der Beantwortung schwieriger Fragen zu entgehen, indem wir eine einfachere Frage erfinden. In Bezug auf das Recruiting können wir daraus folgern: Die wichtige und schwierige Frage nach Eignung von Menschen ersetzen wir durch die Frage nach Erfahrung. Es mag ja sein, dass jemand Jahrzehnte Erfahrung z.B. als Führungskraft hat - aber aufgrund hoher Fluktuation und hohem Krankenstand dürfte diese Person eher weniger geeignet sein. Außerdem: nach Erfahrung suchen viele - unser Personalmarketing wird alleine schon aus diesem Grund erfolgreicher: nämlich wenn wir nach Eignung suchen. Es gibt kaum Konkurrenz.

Wie kommen wir von der (manchmal) untauglichen Frage nach Erfahrung zur tauglichen nach Eignung? DIN 33430 gibt erste Hinweise.

Einmal stark überspitzt dargestellt: Nehmen wir an, ein Arbeitsplatz oder eine Arbeitsaufgabe ist für Menschen mit einem Intelligenzquotienten IQ=80±5 ausgelegt. Beachtet die Personalabteilung DIN 33430 nicht und stellt Menschen mit einem IQ unter 70 oder über 95 ein, werden sich diese Menschen oft im Sinne von VDI 4006 oder auch ganz einfach im Sinne der Vorgesetzten eher als unzuverlässig denn als dauerhaft Freude bringend erweisen.

Der IQ steht hier stellvertretend für alle möglichen arbeitsbezogenen Fähigkeiten und Fertigkeiten: Alles, was erforderlich oder hilfreich erscheint, wenn Sie einen Arbeitsplatz nach 33430 analysieren. Ziel ist optimale Passung von Mensch, Organisation und den Anforderungen der Stelle. Es geht ausdrücklich nicht um maximale individuelle Übererfüllung durch "High-Potentials". Ab hier passt auch das Bild auf der linken Seite nicht mehr: es geht nicht nur um die Beurteilung des Delinquenten, verzeihung, Bewerbers. Es geht um die Beurteilung der Passung und dazu gehören auch Arbeitsplatz und Organisation unter die Lupe. Das Fachgebiet der Wirtschaftspsychologie lautet "Organisationsdiagnostik OrgD".

Die fachkompetente Anwendung von Fertigkeiten im Personalwesen wird durch Lernen erworben. Damit sind wir auch bei Lernmanagementsystemen (LMS).

Ihnen einen herzlichen Dank, dass Sie hier waren, Ihr

Bernd Gems

DQR: amtlicher Deutscher QualifikationsRahmen, www.dqr.de, Niveaus von 1 bis 8.