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Ein glücklicheres Leben - gibt es dafür einen realistischen Weg?

An dieser Stelle ein Thema, wie es viele Menschen von Psychologen erwarten: das Glück. Ganz ohne Wissenschaft und zugleich gänzlich auf wissenschaftlicher Grundlage. Erst einmal ist Glück ein Gefühl, dass ausschließlich zwischen den Ohren existiert. Es gibt daher keinen zwingenden Grund dafür, dass Gefühle von Ereignissen außerhalb des Gehirns vorbestimmt werden. So ist es zu erklären, dass Menschen etwa nach einem Unfall mit erheblichen körperlichen Einschränkungen sich nach einer Weile glaubhaft als genau so glücklich wie zuvor beschreiben. Oder dass Menschen, mit allem Hab und Gut gesegnet, das man sich vorstellen kann, sturzunglücklich sind. Bis hin zu Suiziden. Gibt es vor diesem Hintergrund eine klare Strategie zum Glück? Ja, die gibt es:

Lernen Sie, glückliche Gedanken zu denken.

Viele Menschen tun dies ganz ohne Anstrengung, ganz ohne Nachdenken, manche sogar mehr als der Durchschnitt. Auf andere wirkt ein solcher Satz eher zynisch, sie reagieren darauf mit Hohn und Spott. Welche dieser beiden Gruppen wird wohl ein glücklicheres Leben führen? Es gibt Menschen, die gehören eher den sog. "Lageorientierten" an: sie bejammern die Situation, fragen aussichtslos und immer wieder nach dem "Warum". Diese Menschen werden den Hinweis auf das Denken glücklicher Gedanken zunächst ablehnen. Dagegen werden Menschen, die zu den sog. "Handlungsorientierten" gehören, die Ärmel hochkrempeln und sich fragen: Wie fange ich es an, diese Lernen? Ich verspreche Ihnen: wenn Sie diese Frage ehrlich meinen und dran bleiben, werden Sie vorankommen. Und bitte verwechseln wir das Denken glücklicher Gedanken nicht mit rosaroten Brillen und anderen weltfremden Formen. Die Welt hat viele Hindernisse zu bieten - hier geht es um Denkweisen, die nicht nur glücklich machen, sondern auch bei der Überwindung realer Hindernisse helfen. Wut, Groll, Hass, Zynismus, Ironie, Verachtung, Rache, Sorge, Ängste und Ärger machen das Denken eng und behindern angemessenes, Hindernisse überwindendes Handeln. Wir wissen heute auch, dass diese Gefühle lebensverkürzend wirken.

Das Leben eines Menschen ist, was seine Gedanken daraus machen Marc Aurel

Marc Aurel steht kaum im Verdacht, ein weltfremder Esoteriker gewesen zu sein. Vieles spricht dafür, sich u.a. mit folgenden Begriffen zur Formung von Gedanken zu befassen: Denn Zuversicht, Selbstwirksamkeitserwartung und -regluation, geeignete Attributionsmuster und Affirmationen, Freundlichkeit, Humor und das Antizipieren einer guten Zukunft haben die merkwürdige Eigenschaft, eine wünschenswerte Zukunft zu erzeugen. Hüten Sie sich vor dem (Ergebnis)Ziel, glücklich sein zu wollen. Finden Sie Wege, um das Prozessziel "lernen, glückliche Gedanken zu denken" täglich ein wenig mehr umzusetzen. Aber wie?

Eine meiner Ressourcen. Foto: Gems Wenn Sie das Bild rechts ansehen, finden Sie eine meiner Antworten: eine schöne Erinnerung. In der Fachsprache "Ressource aus der Vergangenheit" genannt. Wenn ich mich auf eine aktuelle Situation einstellen möchte, hole ich mir eine passende Szene oder ein passendes Ereignis in das Bewusstsein. Die Erinnerung an diesen wunderbaren Abend macht mich beispielsweise momentan froh und kann mir beim Entspannen und Einschlafen helfen. Beides ist wichtig für langfristiges Wohlbefinden und auch für Leistungsfähigkeit. Klar, kurz bevor ich ein Seminar zu halten habe, hole ich mir andere Erinnerungen in den Kopf. Ich habe mir eine ganze, aktive Sammlung an solchen Ressourcen auf Abruf gelegt. So etwas ist, fachlich gesprochen, Teil der sog. "Handlungsregulationskompetenz". Zurück zum Thema "Glücklichsein": Das Thema "Ressourcen" ist nur eines von vielen sehr praktischen Puzzlesteinen, mit denen wir uns selbst in wünschenswerte Richtungen des "Wie fange ich es an?" weiterentwickeln können. Um was auch immer es bei dem "es" geht - Glück ist ja nur eines von vielen Worten des Zielbündels.

Die Themen der Ziele sind vielfältig und auch die Wege dahin. Erste Hinweise finden Sie auch auf der Seite mit dem Register "Es Tun". Es gibt beispielsweise viele Skalen von Persönlichkeitseigenschaften, deren individuelle Ausprägungen die fachgerechte Antwort auf das "Wie fange ich es an?" entscheidend beeinflussen. Ich nenne Ihnen gerne einige Wege, um sich einer zu Ihnen passenden Antwort so zu nähern, dass Sie gezielt auf sich selbst und Ihr Denken täglich ein wenig mehr Einfluss nehmen können.

Ihnen einen herzlichen Dank, dass Sie hier waren, Ihr

Bernd Gems

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