accirrus .   Mitgliedschaften in Fachverbänden:  Verein Deutscher Ingenieure VDI  Verband Deutscher Fotojournalisten DFJ: Foto | Print | Internet | Radio | TV    |    Referenzen   |    Impressum   |    Datenschutz   |    Kontakt  

 🏠   |    Data Science   |    Projektmanagement   |    Rekrutierung   |    ZIM 2024: bis 247.500€ für KMU‑F&E   |    DIN 33430   |    Karriere   |    Nudges   |    FMEA BIA OrgD   |    Innovation   |    Es Tun   |    VDI 4006   |    LM und E‑Learning 3.0   |    LPsych   |    Support   |    DQR   |    😉   |    YouTube   |    WiPsych   |    Lebenslauf.   |    In der Presse   |  


 

Lebenslauf Dr.-Ing. Bernd Gems, M.Sc. der Wirtschaftspsychologie 2017
von Bernd Gems,
Dr.-Ingenieur
M.Sc. Wirtschaftspsychologie
staatl. anerk. gepr. Fremdsprachenkorrespondent IHK für Englisch und Französisch
Hochschuldozent und ... mehr siehe folgender Lebenslauf und "In der Presse"

Hallo und schön, dass Sie da sind!

Heute lebe ich im Breisgau nördlich von Freiburg. Geboren wurde ich in der Mitte der 60er Jahre in einem nie besungenen Dörfchen am Niederrhein, Abitur im Westerwald in den Fächern Mathe, Physik, Englisch und Informatik, Programmiersprache BASIC. Ich hatte das Glück, an einem naturwissenschaftlichen Gymnasium zu landen: Coding lernte ich im Alter von 16 Jahren. Seither entwickle ich -eher nebenbei, ab und zu- in verschiedenen Programmiersprachen Software für Studium und Promotion, für eigene geschäftliche Projekte und die Instustrie.

Der Breisgau vom Motorsegler aus - Foto: Gems Das Studium zum Dipl.-Ing. Maschinentechnik (DQR* 7) absolvierte ich an einer kleinen Uni in Siegen mit Minderwertigkeitskomplex - der äußerte sich u. a. in Durchfallquoten bis 88 %. Der hohe Anspruch zeigt Früchte: In beispielsweise der Wirtschaftswoche vom 24.02.2017 ist auf Seite 49 zu lesen, dass dort derjenige Mikrochip erfunden wurde, der die Virtual-Reality-Technolgie der nächsten Mobilgeneration "Tango" erst ermöglichte. Produziert wird bei Infineon.

In meine Siegener Zeit fällt auch der Anfang der Entwicklung individueller Lernstrategien, die unserem Prüfungs-Pauk-Team viel freie Zeit neben dem Studium verschafften. Siegen ist eine Stadt, die vom Rothaargebirge wie von einem Hufeisen umschlungen wird - was sich romantisch anhört, führt zu einem Niederschlagsverhalten, wie es sonst nur aus temperierten Regenwäldern bekannt ist. Dementsprechend fand ich die Gegend so angenehm, dass ich dort gleich noch meinen Rettungsdienst absolvierte. Freundeskreis und Tanzsportgruppe trugen das ihre natürlich dazu bei.

Während meiner Zeit in Siegen wurde ich Mitglied im VDI und konnte mit der Arbeit "Photovoltaische und thermische solare Kühlung im Vergleich " zum Dr.-Ing. fachübergreifend auf den Gebieten der Energietechnik, Klimatisierung, Photovoltaik und Solarthermie promovieren (DQR* 8). Dabei entwickelte ich eine neuartige Technologie zur solaren, photovoltaisch betriebenen Kühlung praxisnah im Maßstab einer Privatwohnung und stellte diese den vorhandenen thermischen Absorptionstechnologien praktisch und theoretisch erfolgreich gegenüber. Den Digitalen Zwilling der Systeme legte ich weitgehend auf physikalischer Basis aus und programmierte in FORTRAN. Auf dieser Basis fielen Vergleichsrechnungen für ein Gebäude leicht. Die Dissertation ist im VDI-Verlag als Buch erschienen, ISBN 3-18-308519-4, und kann heute per Fernleihe bundesweit kostenfrei in Bibliotheken ausgeliehen werden. Seither habe ich immer mal wieder zu verschiedenen Themen publiziert, für mehr Infos gehen Sie bitte auf die Presse-Seite. In dieser Zeit war ich Mitglied im Ausschuss zur Bewilligung von Projektfördergeldern in Jülich, was eine wichtige Erfolgsbasis für den Start meiner Tätigkeit der Beschaffung von F&E-Zuschüssen für KMU darstellte. Aufenthalte in Brasilien, Australien und den USA von je drei Monaten Dauer brachten Abwechslung und bereiteten die späteren Tätigkeiten als international tätiger Manager vor.

Dummerweise gehörte ich der einzigen Ingenieurgeneration an, die sich zwischen dem zweiten Weltkrieg und heute einem Überangebot technischer Fachkräfte auf dem Personalmarkt als Wettbewerber ausgesetzt sah: Ich wurde gegen Ende der Babyboomerzeit geboren. Daher sendete ich innerhalb von zwei Wochen 240 höchst unübliche Kurzbewerbungen per preiswertem Postbrief, was erstaunlich schnell zu einer Einstellung führte und das dazu noch bei einem der besten sog. "Hidden Champions". Für die beiden Technologieunternehmen SICK AG und KERN LIEBERS war ich zu den Themen Sensorik, industrielle Bildverarbeitung und Maschinenteile als Produktmanager und General Sales Manager weltweit unterwegs. Ich habe dabei in 4,5 😉 Sprachen verhandelt, geschult und verkauft. Im Rahmen der Tätigkeit für die SICK AG habe ich in der Programmiersprache javascript ein Vertriebsinformationssystem für die von mir verantwortete Produktlinie erstellt. Ein Jahrzehnt faszinierender interkultureller Erfahrungen, das ich gerade noch rechtzeitig beenden konnte: Bei Betrachtung von Kollegen mit ähnlicher Reisefrequenz, die den Job über Jahrzehnte machten, wurde mir klar, dass diese Tätigkeit keine gesunde Langfristperspektive darstellt.

Die Maxime "ein wirksamer Mensch hat Zeit" konnte ich nur in der Selbstständigkeit angemessen umsetzen. So begannen einige Jahre, in denen ich durch Ausprobieren meinen Zielen langsam näher kam. In dieser Zeit machte ich nebenbei die Prüfungen zum staatl. anerkannten geprüften Fremdsprachenkorrespondenten IHK für Französisch und Englisch (2-mal DQR* 4), begann Sportklettern, schrieb ein von Deutschlands größter Tanzschule empfohlenes Buch über Salsa als Tanz, erwarb Tauchscheine und eine Privatpilotenlizenz für Reisemotorsegler. Später sind acht amtliche Lizenzen für Motor- und Segelyachten dazugekommen. Durch die Anwendung meiner stetig perfektionierten Lernstrategien fällt mir der Erwerb von Neuem leicht und Prüfungen machen als Vorfreude bereits Spaß - Fähigkeiten des effizenten Lernens, die ich heute gerne weitervermittle.

Führungstraining als Incentive zur Abwechslung auf der Segelyacht mit Bernd als Skipper - auch das geht. Foto: Gems Der Durchbruch meiner Selbstständigkeit kam 2008 mit Einführung des Bundeszuschusses "Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand ZIM". Seit dieser Zeit entwickle ich F&E-Antragsideen und Anträge für technologieorientierte KMU. Auf reiner Erfolgsbasis. So, dass der KMU-Chef keine eigene Tipparbeit hat - mir reicht ein Interview am Telefon von typischerweise 1,5 h Dauer für die Aufnahme der technischen Inhalte. Danach erhält der Geschäftsführer den ca. 60-seitigen Antrag für geschenkte € in sechsstelliger Höhe je Projekt und Unternehmen unterschriftsreif.

In Ergänzung zur parallelen Praxiserfahrung habe ich 2016 eine Ausbildung zum European Research and Innovation Funding Professional an der Steinbeis Hochschule Berlin SHB absolviert. Die Ausbildung umfasste Lehrinhalte dazu, wie EU-Fördergeldanträge erfolgreich gestellt werden. Eine schriftliche Hausarbeit und mündliche Prüfung, beides natürlich in englischer Sprache, rundeten die Ausbildung ab. Bei der Erstellung von EU-Anträgen kommen mir meine Fähigkeiten als staatl. anerk. gepr. Fremdsprachenkorrespondent IHK Englisch naturgemäß zugute.

Im Laufe der Zeit kamen nebenbei immer mal wieder Softwareprojekte in php, VBA oder inzwischen auch Python für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz für eigenen, internen oder auch Kundenbedarf zu Stande. Insbesondere ist hier natürlich der Seminarbereich zu nennen - etwa beim VDI Fortbildungszentrum in Stuttgart.

Ende 2014 begann ich das Hochschulstudium zum M.Sc. der Wirtschaftspsychologie, das ich im Jahr 2017 keine 63 Prüfungen später mit Masterabschluss (M.Sc. DQR* 7) erfolgreich abschloss. Dieses Studium bedeutet staatl. anerkannte Kompetenz in den Bereichen Coaching, Konfliktmediation, Gesprächstechniken, Werbe-, Arbeits-, Organisations-, Sozial-, Medien- und Führungspsychologie sowie Interkulturelle Psychologie, Change- und Lernmanagement sowie Personal- und Persönlichkeitsentwicklung als auch Eignungsdiagnostik. Eine von vielen möglichen Anwendungen des Standes der psychologischen Wissenschaft stellt fachlich fundiertes Recruiting dar. Hinzu kommt Data Science (Statistik+R+Python) als die wissenschaftlich-mathematische "Grammatik" der modernen Psychologie: spätestens seit 1980 dürfen sich ausschließlich inferenzmathematisch bewiesene Erkenntnisse rechtmäßig Psychologie nennen. Data Science ist auch Kern von Industrie 4.0. Für viele Menschen ist es unerwartet, dass Data Science den Kern der modernen psychologischen Ausbildung darstellt. Beschreibungen der Themenfelder finden Sie im Reiter WiPsych oder mit dem Link "www.accirrus.de/wp". Mit dieser neuen Fachkompetenz ergänze ich meine seit 2004 bestehende Selbstständigkeit wesentlich. In diesem Zusammenhang bietet die Kombination von eher privaten mit beruflichen Ausbildungen interessante Chancen: Mitglieder von Führungsteams wissen ein Führungstraining auf einer Segelyacht auf dem Bodensee erfahrungsgemäß sehr zu schätzen. Auch auf diese Weise können gute Unternehmenslenker ihr Führungsteam nachhaltig begeistern.

Die C-Zeit nutzte ich 2021 dazu, meine online-Kompetenzen als Trainer und Dozent zu perfektionieren. Im ersten Halbjahr 2021 habe ich als Dozent an der Hochschule Karlsruhe das Themenfeld Kosten- und Wirtschaftlichkeitsrechnung sowie darauf bezügliches Konfliktmanagement interimistisch bis zum Ende der zugehörigen Prüfungsordnung übernommen.

Zugleich begann ich als Dozent an der Macromedia Hochschule Freiburg. Dort kann ich meine Neigung dazu, Neues anzugehen, sowohl breit als auch tief umsetzen: Ich war und bin dort als Dozent tätig, je nach Bedarf wechselnd für Werbepsychologie, Medienpsychologie, Sozialpsychologie (Team und Gruppe), Allgemeine Psychologie, Projektmanagement, Arbeits- und Organisationspsychologie, und Online Medien. Inzwischen sind die Fächer "Empirische Forschung und Statistik" sowie die Grammatik der modernen Psychologie in Form der Fächer "Einführung in die Statistik" und "Vertiefung Statistik" samt Lehre der Statistiksprache R dazugekommen: Statistik ist zugleich Grundlagenfach von Psychologie und Data Science, Machine Learning und auch KI. Im Wintersemester 2022 übernahm ich mit Mediendesign dann das erste Fach aus der Fakultät DTC - Digital Technologies and Coding, im Jahr 2024 kam Diskrete Mathematik für Informatiker hinzu. Etwas später stieß ich zu Deutschlands mit über 120.000 Studierenden größter Hochschule, der IU International University. Dort geht es seither um Business English I und II, Psychologie sowie im Jahr 2024 auch Data Analytics and Big Data.

Auf der Presseseite finden Sie eine Kurzfassung meiner Masterarbeit, in der ich den Aspekt der Statistik als Basis der modernen Psychologie besonders herausgestellt und im Rahmen einer kleinen Studie auch umgesetzt habe.

Parallel dazu ging es auch als als Dozent bei der  wvib Schwarzwald AG  u. a. im Themengebiet LEAN-Management los. Einige in relevanten Journalen veröffentlichte Fachartikel finden Sie auf der Presse-Seite. Im November 2022 führte ich dort die Veranstaltung "FE Smart Factory | Maschinelles Lernen + KI: der wahre Kern" durch oder auch "Mit dem Neuron auf du und du": ich erläutere die Idee des KI-Neurons und zeige in Python konkret die Umsetzung in Code auf. Natürlich zeige ich eine Anwendung: die Unterscheidung von gut/schlecht-Teilen in der Produktion und die Art und Weise, in der ein Neuron diese erlernt. Die sekundenschnelle Variation der synthetischen Datensätze erlaubt tiefer gehende Erkenntnisse - und macht auch einfach Spaß.

Im Jahr 2023 ging es am 27. und 28.4.2023 los beim  Verein Deutscher Ingenieure VDI am Fortbildungszentrum Stuttgart  Dort ermögliche ich an zwei Tagen Teilnehmenden ohne jede Vorbildung in der Softwareentwicklung die Programmierung mit Python für Maschinelles Lernen ML und Künstliche Intelligenz KI. Am Ende haben Teilnehmende viele Algorithmen bis hin zu einem eigenen Neuronalen Netz auf ihrem mitgebrachten Laptop funktionstüchtig in Betrieb. Derzeit (2024) planen wir für den Herbst ein Seminar "Data Science Supervisor: Experten finden und motiviert halten" als perfekte Verbindung von technischer mit psychologischer Kompetenz für ein Gesamtoptimum.

Das für mich typische Kundenspektrum von Studierenden, Einzelpersonen, Kleinstunternehmen wie Apotheken oder Handwerk sowie Kleinen und Mittleren Unternehmen KMU konnte ich im Jahr 2024 deutlich erweitern: Ein wenig bin ich schon stolz darauf, im Frühjahr 2024 bei der Mercedes-Benz Group AG ein zweitägiges Seminar durchgeführt zu haben.

Fragen Sie zu Inhouse-Seminaren oder Business-Coaching einfach an. Mal schauen, was das Leben noch so alles an Abwechslung und Herausforderung zu bieten haben wird!

Ihnen einen herzlichen Dank, dass Sie hier waren, Ihr

Bernd Gems

DQR: amtlicher Deutscher QualifikationsRahmen, www.dqr.de, Niveaus von 1 bis 8.