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  Das youtube-Banner, Gestaltung: Gems

Mein persönlicher YouTube-Erfahrungsbericht

Kanalbild bei YouTube  Foto: Gems Auf dieser Seite schreibe ich über meine Erfahrungen mit YouTube von der ersten Minute an und mache manches von dem, was die Experten raten. Alle Links zu den einzelnen Videos finden Sie in der folgenden Tabelle. Mit Klick auf diesen Text gelangen Sie direkt auf meinen Kanal bei YouTube und damit zur Gesamtübersicht. Dort finden Sie natürlich nicht die schriftlichen Texte.

Mit Klick auf das Bild geht's direkt zum Video bei YouTube

 

In dieser Spalte finden Sie zuerst den Beschreibungstext wie bei YouTube eingestellt. Mit Klick auf den unterstrichenen Link gelangen Sie zum geschriebenen Text des Videos.

 

Die echte Psychologie der Motivation: Wissenschaft entschlüsselt verborgene Chancen. Versprochen!
Hallo und schön, dass Sie da sind!
Zum Thema: In der Alltagssprache verwenden wir "Motivation" ziemlich beliebig. Deswegen gelingt es uns auch oft nicht in wünschenswertem Maße, unsere Kinder zum Lernen zu motivieren. Oder uns selbst zum Spaß mit Fitness, zum Aufhören mit dem Rauchen, zur Steuererklärung, Ausbildung, Weiterbildung oder was auch immer. "Eigentlich" wissen wir, was gut wäre, zu tun. Aber irgendwie...
Die Klage von Führungskräften über Mitarbeitende, von Projektmanagern über Teammitglieder, von Kollegen untereinander ist auch Legende. Wer sich oder andere zur Abwechslung einmal gelingend motivieren will, könnte in Erfahrung bringen, was die Wissenschaft herausgefunden hat. Und das ist genau so überraschend wie unbekannt. Dieser Film zeigt Ihnen die Grundlagen der Ergebnisse aus Jahrzehnten psychologischer Forschung zur Motivationspsychologie in 12 Minuten. Denn: Echte Soft Skills sind gar nicht so soft, sondern recht klar. Nach dem Video wissen Sie endlich auf fundierter Basis, wie Sie loslegen können.

Zum schriftlichen Text dieses Videos auf dieser Seite

 

Qualifiziertes Coaching für Karriere & Bewerbung. Mit DEM Tipp vom Wirtschaftspsychologen M.Sc. und
Karriere ist immer mit dem Begriff "Elite" verbunden: immerhin wird weniger als jede/r 30. Mensch zu einer Führungskraft. Dazu bedarf es eines gewissen Engagements. In dem Gesprächen mit meinen Coaching-Klienten wird immer wieder eins deutlich: Es ist vielen völlig unklar, in welcher Richtung sie sich engagieren können. Denn: wer in seinem jetzigen Job einfach nur super arbeitet, qualifiziert sich genau für diesen Job. Wer prima Löcher buddelt, bekommt vom Chef allzu oft nur eine noch größere Schaufel. Wenn es die Karriereleiter hochgehen soll, braucht es die damit verbundenen Voraussetzungen. Nach diesem Video wissen Sie viel besser, wo es dabei lang geht.

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Ein Coaching Gespräch Beispiel aus Freiburg i.Br.: Beobachten Sie zwei Menschen dabei, wie sie...
...den besten Weg für einen von beiden finden. Bei welchem Thema fehlt Ihnen noch der beste Weg? In diesem Video wohnen Sie einem typischen Coaching Erstgespräch am Beispiel Coaching für Führungskräfte bei. Sie erleben dabei das themenoffene Grundmuster allen fachgerechten Coachings. Dazu erfahren Sie den genauen Unterschied zu Training und Beratung, das alles von einem Dr.-Ingenieur (=DQR8) und Wirtschaftspsychologen M.Sc. (=DQR7) in 8 Minuten. Den Coaching Mentoring Unterschied erfahren Sie, wenn Sie mir eine Frage dazu als Kommentar senden, das Video war eh' schon zu lang :-). Sie wollen ein Coaching Business aufbauen? Dann sind die 8 Minuten Ihrer Zeit gut investiert.

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Psychologie HR-Management: Digitale Didaktik E-Learning 3.0 f. MOODLE v. Wirtschaftspsychologe M.Sc.
Hallo und schön, dass Sie sich interessieren!
Mit diesem Video möchte ich Sie auf Basis meiner wissenschaftlichen Ausbildungen zum Dr.-Ingenieur und Wirtschaftspsychologen M.Sc. zu Folgendem anregen:
Nutzen Sie die Ergebnisse der psychologischen Erforschung des menschlichen Lernens rechtzeitig für Ihre digitale Didaktik des E-Learning. Sie vermeiden damit monatelanges Erstellen von Lehrinhalten mit unnötig geringen Erfolgsaussichten des Lern- und Veränderungserfolgs. Lernen umfasst dabei das Wissen und insbesondere auch das Können in Prüfung und Praxis. Darüber hinaus geht es natürlich auch um das Verändern innerer Haltungen durch Information, Aus- und Weiterbildung.

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Gehaltsverhandlung: mit Harvard entspannt absolvieren. Gehaltsvorstellung Bewerbung, Gespräch für...
Personaler, Geschäftsführer, Bewerber (Bewerbung formulieren, DER Tipp!), Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen und alle anderen :-). Viele von uns erleben das Thema Gehalt als unangenehmes Geschachere mit unsicherem Ausgang. In diesem Video stelle ich als Ingenieur und Wirtschaftspsychologe ein machbares, für alle Seiten faires (und für Bewerber extrem einfaches) Verfahren vor, mit dem Sie dieses Thema ein für alle Mal viel entspannter lösen können. Egal, ob es um Gehaltserhöhung, Vorstellungsgespräch Wenn Sie es kompetent anwenden, können Sie auch mit anderen Konflikten besser umgehen. Denn genau das ist in Gehaltsverhandlungen drin: Konfliktstoff. Ich wende hier für Sie ein Verfahren aus der Mediation an, weil Sie mit dem gut vorankommen. Wenn das nicht sofort gelingt, dann eben nach Coaching und Training :-). Ihnen viel Freude beim und Freunde durch's Anschauen, Ihr Bernd Gems, Dr.-Ing. und Wirtschaftspsychologe M.Sc.

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Personalführung, Mitarbeiterführung, Selbstführung - Beeinflussen u.a. als Führungskraft: alle 8 ...
...Grundlagen, zusätzliche Tipps und mehr für das wissenschaftlich begründete Beeinflussen von Menschen zum Wohl von Firma und Mitarbeiterschaft. Sie können die Instrumente der Mitarbeiterführung natürlich auch zur Selbstbeeinflussung und zur so genannten Führung von unten, dem Führen von Führungskräften durch Untergebene, anwenden. Ein Video von Ingenieur und Wirtschaftspsychologe in Personalunion. Unzählig die sich in den Medien abwechselnden Methoden, Führungsstile, Managementstrategien, Führungstipps und Führungstechniken. Vieles ist eher Marketing von Beratung und kommt ohne jede Wissenschaft aus. Dementsprechend kurzlebig geht es zu. In diesem Video gehe ich den Weg anders herum: Wenn ein experimenteller Forscher sich als Lebenswerk die Mühe gemacht hat, die 8 besten Prinzipien des Beeinflussens aus Jahrzehnten der Ergebnisse weltweiter Wissenschaft herauszudestillieren, dann fangen wir doch einfach dort an. Damit bewegen wir uns oberhalb von Methoden. Dieses Wissen ist im Kern stabil über Jahrzehnte, ganz einfach weil das menschliche Gehirn sich nicht innerhalb von Jahrzehnten ändert. Wir können daraus für konkrete Führungssituationen ganz praktisches Handeln ableiten, ein wichtiges Selbstverständnis von mir als Wirtschaftspsychologen: robustes Wissen praktisch anwendbar machen.
Viel Freude beim Anschauen und Umsetzen,
Ihr/Euer
Bernd Gems, Dr.-Ingenieur und Wirtschaftspsychologe M.Sc.

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Innovation: die Einstein-Strategie - Fluide Intelligenz abschöpfen. Vertrieb, beruflicher Neuanfang,
Produktinnovation, Verhaltensinnovation, Problemlösung, Gründung, Selbstständigkeit, Start-Up, Recruitinginnovation und und und... Sie erfahren konkret von einem Ingenieur und Wirtschaftspsychologen, wie Sie Einsteins Art, auf Ideen zu kommen, selbst für Ihre Ziele einsetzen können. Ob für Ihr Unternehmen oder für sich persönlich. Immer, wenn Sie eine kleine oder große Idee brauchen. Und, wenn Sie kreative Ideen am laufenden Band zu produzieren haben, also einen Innovationsprozess für eine Werbeagentur zum Beispiel installieren wollen. Klar, nur hochwertige Innovationen bekommen hunderttausende Euro an Fördergeldern, z.B. durch ZIM, das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand. Hier finden Sie die Grundidee von Kreativitätstechniken und kreativen Fragen für eine hierzu taugliche Innovation und kreative Idee. Basis sind natürlich Ingenieurwissenschaften auf DQR8 und echte Psychologie auf DQR7-Niveau. Kurz: Ideen statt Hoffnung.
Viel Freude beim Anschauen und Umsetzen,
Ihr/Euer
Bernd Gems, Dr.-Ingenieur und Wirtschaftspsychologe M.Sc.

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Berufliche Neuorientierung, beruflicher Neuanfang: 7 Faktoren für Erfolg u. Sicherheit f. Jahrzehnte
Als Ingenieur und Wirtschaftspsychologe beschreibe ich die entscheidenden Schritte zur Einleitung einer erfolgreichen beruflichen Neuorientierung - angestellt oder selbständig. Achtung: es geht um "neu" und nicht nur um bloßes "anders", dazu wäre ein anderes Video nötig. Wenn Sie also in einer Viertelstunde an einen klaren Handlungsplan für eine zu Ihnen passende Zukunft kommen wollen, ist das hier Ihr Video für ein reichhaltigeres und schöneres Berufsleben, das (auch) Spaß macht und, wenn das zu Ihrem Zielbündel gehört, Ihnen auch zu hohem Gehalt verhelfen kann. Ihnen viel Spaß beim Anschauen, Ihr Bernd Gems, Dr.-Ing. und Wirtschaftspsychologe M.Sc.

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Teamfähigkeit - als Mythos entlarvt. Neue Perspektiven für ...
... Bewerbung, Vorstellungsgespräch, Recruiting und Eignungsdiagnostik von Personalern und Personalerinnen und anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Personalabteilung (HR, Human Resources). Nach einer Umfrage des DIHK suchen die meisten Unternehmen nach Teamfähigkeit bei Bewerbern. Also: wichtig! Dumm nur, dass es Teamfähigkeit überhaupt nicht gibt, was ich als Wirtschaftspsychologe so aufzeige, dass Sie bessere Wege finden können und was dieses sinnlos-lästige Thema im Recruiting und im Bewerbungsgespräch auflösen sollte. Auch gut: wenn Sie mit diesem Hinweis nicht mehr gefordert werden können, etwas nachzuweisen, was es nicht gibt. Und: ich biete eine viel coolere Wissensvariante, mit denen Sie Personaler und Personalerinnen beeindrucken können sollten (Eine Aussage, die je nach Persönlichkeit des/r PersonalerIn natürlich mit Vorsicht zu genießen ist). Viel Erfolg beim Recruiten und Bewerben, Ihr/Euer Bernd Gems

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Selbstwert: sich und andere sinnvoll motivieren in Beruf und Beziehung
Sie erfahren von mir als Wirtschaftspsychologe und Ingenieur, wie Sie das Selbstwertmotiv geschickt für sich einsetzen können. Sie erfahren, wie Sie mit Ihrem Selbstwertgefühl umgehen und sympathischer werden, ohne andere gegen sich aufzubringen. Ich erkläre dazu kurz den psychologischen Begriff und zeige gelebte Praxis anhand von zwei Beispielen. Vielleicht beginnt genau hier Ihr neuer Lebensstil? Abonnieren Sie diesen Kanal, dann verpassen Sie nichts, Ihr
Bernd Gems

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Lernen lernen Teil 1: Lernmotivation für Schule und Erwachsenenbildung von Mathe bis Teamfähigkeit
Im Alltag verwenden wir das Wort "Motivation" beliebig. Ganz anders in der echten Psychologie: Jahrzehnte der Forschung haben etwa 8 Grundmotive an den Tag gebracht. Wer sich selbst oder andere motivieren will tut gut daran, den Umgang mit dem entschlüsselten Motivsystem des Menschen zu lernen. Womit wir bei der Lernmotivation sind: lassen Sie sich überraschen von hunderten Möglichkeiten in 9 Minuten.

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Lernmanagementsysteme LMS: Prinzip und Bedienung in 3 Minuten, dazu das Dreieck des Lernerfolgs
Lernen gilt heute als Grundlage der meisten Vorstellungen eines gelingenden Lebens, für Einzelpersonen und Firmen, Organisationen aller Art. Lernmanagementsysteme werden als zentrale digitale Infrastruktur von Lern- und Veränderungsprozessen für die Personalentwicklung und Organisationsentwicklung in Organisationen, Firmen und Unternehmen eingesetzt. Mit diesem Video schaffen Sie Ihre persönliche Entscheidungsgrundlage in kürzester Zeit.

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2538 verschiedene Fördermittel und Subventionen für Unternehmen und Privatpersonen bis in die Mio. €
Grundlegender Fördermittelkompass, um erfolgreich Geldgeschenke des Staates zu beantragen. Fördermittelakquise für Gründer, als Startup (oder Start-Up), Innovationsprämie für technische Innovationen und Geschäftsfeldinnovation. Tipps von einem erfahrenen Ingenieur und Wirtschaftspsychologen.

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YouTube-Blog und Texte der Videos

16.07.2020: der erste Moment
Meiner einer mit Zentralblitzen, Foto: Gems Während einer Autofahrt mit meiner Freundin kam das Wort "YouTube" auf. Klar, den Videokanal habe ich schon öfter als "how-to"-Infoquelle genutzt, was zu unglaublich hilfreichen Ergebnissen bei ansonsten höchst undurchsichtiger Technik führte. So manches Heimwerker-, Fahrrad- oder Autoproblem löste sich binnen Sekunden in Luft auf. Aber was soll ich selbst dort? Wozu? Warum? Egal: das Wort blieb diesmal neu in meinem Kopf und ich machte das, was ich meist erst einmal mache - ich frage Experten. Dieses Mal in Form von vier Büchern, die ich sofort bestellte.

22.07.2020: Nach vier Büchern
Wie so oft, jedes Buch trug seinen eigenen Teil zum Gesamtbild bei, beim letzten Buch wurde der Zusatznutzen aber schon dünn. Daran erkenne ich, dass es erst einmal reicht mit Büchern. Kurze Bilanz: ich mach's. Alleine schon, weil ich endlich meine vielen Jahre Erfahrung in Foto-, Bild- und Videoproduktion zusammenführen kann. Ich hatte trotz Wettbewerbs- und Veröffentlichungserfolgen (siehe im Reiter "Presse") schon etwas die Lust verloren. Und wenn's nur dazu gut ist und funktioniert, wird es sich schon gelohnt haben. Und mein Sendungsbewusstsein als Wirtschaftspsychologe ist ja auch nicht von schlechten Eltern. Viele Fliegen mit einer Klappe. Eins ist aber auch klar: Mit meinen Themen werde ich durch YouTube kein Geld verdienen, vielleicht ein paar neue Kunden gewinnen. Auch wird deutlich, dass es viel, viel Arbeit werden wird. So mal eben auf die Schnelle mit dem Smartphone durch die Landschaft laufen, funktioniert für meine Themen nicht. Drehbuch, Storyboard, Texten, aufnehmen, Schnitt und Tonoptimierung sind einige Stichworte. Aber frei nach Beppo aus Momo: Wenn klar ist, um welchen Weg es geht, schaue immer nur auf den Meter vor dir. Ich fange jetzt mal mit den Notwendigkeiten für den Kanal an: Kanalidee inhaltlich und grafisch, Grundaussage des Kanals, Banner, Kanalinfo, Profilbild, Kanalname, Kanal-Trailer, grundsätzlich-strategische Richtung der Sache und so weiter und so weiter...

26.07.2020: Banner und Profilbild
OK, mein Wiedererkennungsmuster lautet: Blitz, Elektrisieren, Donner. Auf dieser Seite habe ich Banner und Profilbild oben eingefügt. Jetzt arbeite ich die restlichen Elemente des Kanals aus, bevor ich ihn einstelle und dann Videos in Serie produziere. Falls ich nicht die Lust verliere, bei diesem riesigen Arbeitsaufwand...

07.08.2020: Yeah! Der Kanal ist mit erstem Video (Kanaltrailer) online! Halleluja, ein langer Weg, bis das erste Video fertig war. Aber ich glaube, dass jedes weitere Video jetzt schneller geht. So wie das erste mit rund 60 Stunden Aufwand kann es nicht weitergehen - geringere Qualität darf aber auch nicht sein. Na ja, mal sehen, wie es so läuft. Ab morgen gehe ich dann mal an weitere Videos.  Mit Klick auf diesen Absatz gelangen Sie direkt zum Video dieses Absatzes bei YouTube.  Hier folgt der Text meines allerersten Videos bei YouTube:

Hallo!

Schön, dass Sie da sind!

Mein Name ist Bernd Gems, ich bin Ingenieur und Wirtschaftspsychologe, beides mit wissenschaftlichem Abschluss. Aus diesen beiden Bereichen kommen auch die Themen, zu denen ich Videos mache und als Berater, Trainer, Coach, strategischer Partner oder auch ganz einfach Dienstleister tätig bin. Besonders freue ich mich, wenn Sie aus meinen Videos etwas Nützliches für sich gewinnen können. Auch Feedback oder Anregungen für zukünftige Videos greife ich gerne auf. Klicken Sie auf den kleinen roten Abonnieren-Knopf, dann motivieren Sie mich und verpassen nichts.

Dieser Kanal-Trailer ist mein allererstes YouTube-Video und Start meines Kanals - etwas mulmig ist mir ja schon. Aber weiter im Text:

Am Beispiel des Selbstwertmotivs zeige ich Ihnen in diesem Kanaltrailer jetzt, wie ich die Videos aufbaue. Nach der Begrüßung ordne ich das Video thematisch ein: Das "Selbstwertmotiv" beispielsweise wurzelt in der Psychologie als Wissenschaft, aus den vielen Bereichen greifen wir uns die Motivforschung heraus, finden darin acht grundlegende Motive, eines davon ist das Selbstwertmotiv.

Dann kommt das Forschungsbeispiel, für dieses Video heißt das: Ein gewisser Prof. Dr. Wulf-Uwe Meyer ließ Studenten Intelligenztests absolvieren und Werbematerial einschätzen. Hinterher hatten die Studis die Wahl: Sie konnten sich entscheiden, ihr Ergebnis zum Intelligenztest zu erfahren, oder mehr Informationen zum ziemlich belanglosen Werbezeugs zu bekommen. Ergebnis: Begabte wollten eher das Testeresultat - sie freuten sich auf Selbstbestätigung. Weniger gute wählten die Werbung - sie befürchteten Kratzer am Selbstwertgefühl. Ziemlich irrational, denn eine valide Information zur persönlichen Intelligenz verhilft zu besseren Entscheidungen im ganzen Leben. Jetzt folgen Zusammenfassung und Quelle, betätigen Sie einfach die Pausentaste zum genauen Lesen. Sie merken: in diesem Kanal geht es eher entspannt zu.

Heute und tausende Experimente rund um den Globus später, kennen wir die schillernden Eigenschaften des Selbstwertmotivs auch in Abgrenzung zu den anderen sieben Motiven recht detailliert. Und damit wird es im dritten Teil von diesem Motivationsvideo praktisch: Vielleicht kennen Sie das: Sie kommen aus einem tollen Urlaub zurück, wollen das jemandem erzählen und werden nach Sekunden unterbrochen: "Ja, super, da war ich auch vor 28 Jahren" - gefolgt von detaillierten Schilderungen aus der Steinzeit und, wenn es ganz krass kommt, der verächtlichen Bemerkung "Damals war das ja noch echt, heute ist das ja nur noch ein Rummelplatz für Touristen".

Die Analyse: Was ist hier psychologisch motivational passiert? Für Ihr Gegenüber war Ihr Urlaub bloße Gelegenheit, das eigene Ego aufzuplustern. Wir Fachpsychologen sagen: die Gelegenheit hat sein Selbstwertmotiv positiv aktiviert. Der Rest bricht dann aus ihm heraus, ohne Gedanken an die Folgen. Sympathischer ist uns dieser Mensch nicht geworden, eher im Gegenteil. Denn mit seiner gnadenlos plappernden Selbstwerterhöhung hat er unseren Selbstwert herabgewürdigt. Unser aktueller Urlaub war kein Thema mehr. Das Ausleben des eigenen Selbstwertmotivs als Fußtritt fürs Miteinander.

Damit sind wir bei der Klärung des Hauptbegriffes: Das Selbstwertmotiv beschreibt die Neigung des Menschen, das eigene Ich in möglichst gutem Licht sehen zu wollen. Ein achtloser Umgang damit stellt leider häufig auch einen Fußtritt gegen das Selbstwertmotiv anderer Menschen dar. Wozu das führt, hängt von den beteiligten Personen, ihrer Beziehungshistorie, der Situation oder auch der jeweiligen Stellung in einer Hierarchie ab.

Leider sind die acht Motive wahre Meister darin, sich als Treiber des Verhaltens zu verbergen. Aber jeder Tag bietet Ihnen ganz persönlich viele Gelegenheiten, das Wirken dieser Gesellen bei sich selbst und anderen aufzuspüren. Dann können Sie bewusst entscheiden, was langfristig gut für Sie ist. Seien Sie auch gnädig mit anderen, diese wissen es nicht besser und können daher auch nicht anders.

Der Hinweis für Führungskräfte als Nr. 6 der Abfolge: ein bewertendes Lob, schlau gedacht zur Mitarbeitermotivation a la "gut gemacht, Müller" am besten noch mit Niederklopfen der Schulter verbunden, kann bei Müller ganz anders ankommen, als gedacht. So, als ob da einer nur seine höhere Position demonstrieren will. Je nach dem, wie Mitarbeiter Müller so drauf ist, kann ihn ein unbedachtes Lob durchaus vergrätzen. Und wenn Müller dann noch glaubt, das Lob sei manipulativ, dann könnte es sein, dass der Chef langfristig die Welt nicht mehr versteht. Taugliches Lob verlangt etwas mehr Engagement der Führungskraft als simples Bewerten. Was könnten Sie alles erreichen, wenn Sie Ihrer persönlichen Kompetenz die acht Motive hinzufügen?

Auch Anregungen für Sie sind Teil der Videos, hier als Beispiel: Anregung 1: Sich über jemanden lustig machen oder Mobbing: Welche Bezüge zum Selbstwertmotiv können Sie dazu finden? Oder Anregung 2: Entdecken Sie in der nächsten Woche Ihres Lebens für den Anfang 6 Situationen, in denen Sie meinen, dass das Selbstwertmotiv aktiviert wird und Motivation entsteht. Wenn Sie mögen, überlegen Sie jedes Mal, ob und wie es hätte besser laufen können.

Hier die Überschriften dazu, was Sie von vielen meiner Videos erwarten können
1. Begrüßung
2. Einordnung in das große Ganze
3. Forschungsbeispiel
4. Praktisches Beispiel mit Analyse
5. Klärung des Hauptbegriffs
6. Spezielle Hinweise
7. Anregungen zur Übung
8. Werbespot in eigener Sache
9. Abschluss

Damit fehlt noch der Werbespot in eigener Sache: Gemeinsam mit dem Wirtschaftspsychologen Ihres Vertrauens entdecken Sie das Wirken Ihres Motivprofils in jeder Lebenslage. Sie finden Ihren Weg zu hohem Selbstwertgefühl, ohne den Selbstwert anderer gegen sich aufzubringen. Als Führungskraft lernen Sie, sich und Ihre Mitarbeiter über den Selbstwert und die anderen sieben Motive positiv zu motivieren. Damit steigern Sie Ihre Selbstwirksamkeit natürlich gewaltig.

Den Text dieses Videos können Sie im youtube-Blog auf meiner Webseite nachlesen. Im Laufe der Zeit finden Sie hier bei youtube immer mehr Videos zu wissenschaftsbasierter und zugleich praktischer Psychologie. Schauen Sie ab und zu herein und abonnieren Sie am besten gleich diesen Kanal, um nichts zu verpassen.

Danke fürs Zuschauen und für Ihre konstruktiven Kommentare. Bis zum nächsten Filmchen,

13.08.2020: 2538 verschiedene Fördermittel und Subventionen für Unternehmen und Privatpersonen bis in die Mio. €
Ein zweites Video ist hochgeladen - ab dem dritten plane ich, in die aktive Bewerbung zu gehen.  Mit Klick auf diesen Absatz gelangen Sie direkt zum Video dieses Absatzes bei YouTube.  Hier folgt der Text dieses Videos bei YouTube:

Hallo!

Schön, dass Sie da sind!

Mein Name ist Bernd Gems, ich bin Ingenieur und Wirtschaftspsychologe, beides mit wissenschaftlichem Abschluss. Aus diesen beiden Bereichen kommen auch die Themen, zu denen ich Videos mache und als Berater, Trainer, Coach, strategischer Partner oder auch ganz einfach Dienstleister tätig bin. Besonders freue ich mich, wenn Sie aus meinen Videos etwas für sich Nützliches machen. Auch Feedback oder Anregungen für zukünftige Videos greife ich gerne auf. Klicken Sie auf den kleinen roten Abonnieren-Knopf, dann motivieren Sie mich und verpassen nichts.

Ab jetzt geht es um geschenktes Geld vom Staat für Privatpersonen, Gründer, Unternehmen und andere. Aktuell finde ich in der behördlichen Liste 2528 verschiedene Förderprogramme, Subventionen und Fördermittel in Deutschland. Davon 641 für Innovation, 1318 für Investition, 950 verschiedene Zuschüsse für Unternehmen, 380 für Privatpersonen. Zuschüsse sind echtes, geschenktes Geld und gehen bis in den Millionenbereich. Wenn Sie dieses Video sehen, wird sich daran auch wohl kaum etwas Grundlegendes geändert haben. Die Themen sind dabei so unterschiedlich, dass Stichworte zu einzelnen Förderthemen den Blick versperren können. Ich halte es für hilfreicher, das grundsätzliche Vorgehen zu schildern, um als Privatperson, Unternehmen, Gründer oder Start-Up an Zuschüsse zu kommen. Wenn Sie schon genau wissen, was Sie vorhaben, suchen Sie gezielt nach Ihrem Stichwort, logisch. Oder Sie schauen sich die Liste an und lassen sich inspirieren. Wichtiger sind die typischen Haken an der Sache:

1. Dass der Staat Ihnen alle Kosten ersetzt, ist eher selten. Er gibt Geld dazu, oft im Bereich zwischen 25 und 75%. War Ihr Vorhaben Ihnen bisher also einfach nur zu teuer, dann kann es vielleicht jetzt mit staatlicher Unterstützung etwas werden. 2. Lästigerweise gilt es, vor Start des Projekts einen Antrag zu stellen. Dafür gibt es sog. Richtlinien. Die Ursache für Ablehnung, von der ich am häufigsten höre, ist ziemlich banal: die Richtlinie wurde nicht angemessen beachtet. Daher mein Tipp: lesen Sie aktiv, d.h. mit Textmarker und Kuli für Notizen. Markieren Sie alle harten Kriterien: Wenn davon auch nur eines nicht passt, sparen Sie sich die Antragstellung. Wird auf weitere Dokumente verwiesen "siehe EU-Richtlinie für…" beschaffen Sie sich diese. Und wieder aktiv lesen. 3. Wenn Sie alle harten Kriterien erfüllen, geht es an das, was zwischen den Zeilen steht. Die EU mag einzelstaatliche Subventionen nicht besonders und so kann das eine oder andere etwas, sagen mal, vage gehalten sein. Überlegen Sie, was der Staat an dieser Stelle tatsächlich mit der Förderung erreichen will. Dies ist für die sachliche und psychologische Argumentation und damit den Erfolg wichtig. 4. Oft werde ich gefragt nach Investitionszuschüssen: Geldgeschenke etwa für Maschinen oder neue Industriegebäude. Als Kredit möglich, als Geschenk untypisch. Es geht nicht darum, Menschen oder Unternehmen einfach mit Geld zu füttern. Oft soll gefördert werden, was EU- oder staatlicherseits als sinnvoll für die Gesellschaft angesehen wird. 5. Tja, und dann gibt es noch die Wahrscheinlichkeit einer Zusage. Bei manchen Programmen wie beim EU-EIC-Accelerator Programm zur Markteinführung, erhalten nur 2% der Antragsteller [7.8.2020 S.20] eine Zusage, bei anderen gibt es sogar einen Rechtsanspruch. Es wurde auch schon von Programmen gemunkelt, die von Lobbygruppen genau passend auf den Weg gebracht wurden. Da kommen Sie nicht rein, auch wenn das der Richtlinie nicht anzusehen ist. Verschaffen Sie sich also rechtzeitig Hintergrundwissen.

Die Stichworte jetzt in der Zusammenfassung.

Es gäbe noch viel mehr zu sagen, z.B. können einzelne Programme völlig anderen Regeln folgen. Ich stelle jetzt zwei konkrete Programme vor, mit denen ich persönlich vielfach sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Ich beginne mit ZIM, dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand. Wenn Sie ein technikorientiertes Unternehmen führen, dessen Überleben nicht gefährdet ist und das zwischen 8 und 500 Mitarbeiter hat, können Sie einen 60 bis 100-seitigen Antrag stellen und für die nächste Innovation bis 247.500 EUR bekommen. Falls Sie mit anderen kooperieren, kann es für Ihr Projekt sogar bis zu 3,5 Mio EUR geben. Entscheidend ist u.a. die Art des innovativen Kerns Ihres Vorhabens. Ob der passt, erkenne ich heute in wenigen Minuten am Telefon. Wir können Ihre Kompetenzen auch mit Basistechnologien, physikalisch-chemischen Effekten und globalen Trends kreuzen. Dann schauen Sie, für welche der so erhaltenen Innovationen Sie sich entscheiden.

Eine völlig andere Art der Förderung stellt ein Lernmanagementsystem dar: Entwicklungskosten im Millionenbereich, kann sich jeder ILIAS oder MOODLE herunterladen auf einem Webserver installieren und kostenlos nutzen. Unternehmen nutzen diese Software als zentrale Schaltstelle für jede Weiterentwicklung, Schulung oder Einarbeitung von Mitarbeitern und der Organisation als Ganzes.

OK, damit habe ich die 2526 übrig gebliebenen Fördermöglichkeiten noch nicht erwähnt. Fangen Sie an zu stöbern, machen Sie Ihre Erfahrungen und bleiben Sie dran. Es klappt vielleicht nicht beim ersten oder zweiten Antrag, aber mit Konsequenz und Durchhaltevermögen setzt irgendwann Gelingen ein.

Das ist der Moment für den Werbespot in eigener Sache. Wenn es um Fördermittel für Unternehmen geht, prüfe ich kostenlos auf Eignung, steuere manchmal spontan Ideen bei, schreibe Anträge auch in englischer Sprache, befreie von Tipparbeit und das auf Basis eines reinen Erfolgshonorars. Denken Sie bitte daran, dass Sie Ihre Mitarbeiter mit Zukunftsprojekten motiviert halten. Details finden Sie auf meiner Webseite, mehr Videos auf meinem YouTube-Kanal accirrus.

Bringen wir das Sinnvolle auf den Weg. Ihnen Dank fürs Zuschauen, schreiben Sie Kommentare und abonnieren Sie diesen Kanal, dann verpassen Sie nichts.

Jetzt kommen noch Stichworte und Warnung, drücken Sie die Pausentaste, um zu lesen. Bis hoffentlich bald, Ihr

Bernd Gems, accirrus.de

30.08.2020: "Coaching Gespräch Beispiel" ist bei YouTube aktiviert
OK, das dritte Video ist geschafft. Mal sehen, was passiert, wenn ich auf dieses Video in mehreren Zeitungen (ja, die alte, gedruckte Variante) per Anzeige hinweise. Insgesamt wird deutlich: der Aufwand für ein Video dieser Art ist viel zu groß, so um die 40 bis 60 Stunden sind das. Hierfür muss ich mir noch etwas anderes einfallen lassen. Jetzt aber erst einmal zum Text dieses YouTube-Videos:

Hallo,
Schön, dass Sie da sind!

Mein Name ist Bernd Gems, ich bin Ingenieur und Wirtschaftspsychologe, beides mit wissenschaftlichem Abschluss. Aus diesen beiden Bereichen kommen auch die Themen, zu denen ich Videos mache, als Berater, Trainer oder Coach auch für Coaches tätig bin, Vorträge halte, Workshops entwerfe und leite. Besonders freue ich mich, wenn Sie aus meinen Videos etwas Nützliches für sich oder andere gewinnen können, etwa als Coach selbst zu YouTube und damit zu Kunden finden. Auch Feedback oder Anregungen für zukünftige Videos greife ich gerne auf. Klicken Sie auf den kleinen roten Abonnieren-Knopf, dann motivieren Sie mich und verpassen nichts.

Jetzt ordnen wir erst einmal den Begriff Coaching ein. Aus den Wissensgebieten der Psychologie wählen wir das Fach Handlungskompetenz, also die praktischen Anwendungen der vielen Forschungsergebnisse. Eine Anwendung ist taugliches Coaching, das hier auch seine wissenschaftlichen Grundlagen findet. Alles andere ist nur Meinung.

Coaching: vielen ist schon nicht ganz klar, was das genau ist. Gesetzlich festgelegt ist der Begriff nicht, was inzwischen zu allerlei Seltsamkeiten geführt hat. Lesetipp: "Falsche Prediger", Wirtschaftswoche vom 21.08.2020. Am schnellsten erklärt sich Coaching in Abgrenzung zu Beratung und Training. Ein guter Berater, etwa ein Rechts- oder Steuerberater weiß tatsächlich, was für uns der beste Weg ist. Es ist eine sehr gute Idee, genau das zu tun, was ein guter Berater sagt. Manchmal gilt das sogar für Unternehmensberater :-). Ein Versicherungsvertreter wiederum ist kein Berater, sondern ein Verkäufer - denn er hat eigene Interessen am Ausgang der Gespräche. Auch sind Ingenieure wie ich, die beispielsweise den Stand von Wissenschaft und Technik zu einem Thema als Auftrag recherchieren, keine Berater. Wir raten zu nichts, wir stellen sachlich richtig zusammen und präsentieren die Ergebnisse. Geschäftsleitungen entscheiden selbst, das kann ihnen niemand abnehmen.

Coaching kommt zum Einsatz, wenn es nicht so einfach ist mit dem besten Weg, wenn niemand sonst es besser wissen kann als man selbst. Und man selbst halt auch nicht so genau weiß oder wissen kann, was jetzt zu tun ist. Ein Coach setzt im Gespräch Werkzeuge ein, mit denen ein Klient seine machbare und zufrieden stellende Antwort auf die Frage nach dem besten Weg findet. Ist das geschafft, klären beide gemeinsam das "Wie" des Weges. Sollte der Klient für diesen Weg weitere Ressourcen oder Fertigkeiten benötigen, geht diese Aufgabe an einen passenden Trainer. Ein Trainer kann etwas besonders gut und kann es auch beibringen. Der Coach begleitet den gesamten Fortschritt und stärkt dem Klienten dabei laufend den Rücken. Dabei kann es um jedes Thema gehen, das einen mental gesunden und reflexionswilligen Menschen umtreibt oder beschäftigt.

Kurz das Wesentliche als Text, drücken Sie die Pausentaste zum Lesen.

Puh, die Begriffe haben wir geschafft. Ab jetzt geht es um das Coaching Gesprächs Beispiel. Wir blenden uns in den Moment ein, der nach der Begrüßung kommt.

Coach: Ja, dann erzählen Sie mal, wenn Sie mögen.
Klient: Gerne. Also, mein bisheriger Vorgesetzter wurde plötzlich freigestellt. Zwei Tage später stand die Geschäftsführerin bei mir am Platz und fragte mich, ob ich den Job haben will. Ich konnte mich grad noch vor einem spontanen "ja" bremsen und habe um eine Woche Bedenkzeit gebeten. Das war vor zwei Tagen. Irgendwie habe ich ganz ein komisches Gefühl bei der Sache.
Coach: Wow, das Wichtigste haben Sie schon geschafft, die alte Handwerkerregel "erst grübeln, dann dübeln" eingehalten. Wollen wir uns dann einmal anschauen, was Sie alles in Erfahrung bringen und bedenken sollten, bevor Sie sich entscheiden?
Klient: Oh, das klingt nach Arbeit. Ich dachte, Sie sagen mir einfach, was ich tun soll…
Coach: Ihre Entscheidung kann Ihnen niemand abnehmen - aber wir können alles durchgehen, was Sie für eine gute Entscheidung brauchen. Einen Gedanken habe ich schon mal: Wie wäre es, wenn Sie mit Ihrer Chefin einen Termin so in, sagen wir mal, ein, zwei Wochen vereinbaren, um das Thema zu klären?
Klient: Die hat es eilig, aber das wird schon noch möglich sein.
Coach: Prima, dann gehen wir mal daran, das Treffen vorzubereiten.


Die erste Stunde vergeht wie im Fluge. Gemeinsam entwickeln die beiden eine Strategie für die verschiedenen kommenden Gespräche. Zwei Tage später.

Klient: So, der Termin ist in zwei Wochen. Bis dahin habe ich mir Zeit frei geschaufelt, damit wir alles gut vorbereiten können.
Coach: Prima. Sie hatten ja von mir zwei Blätter mitbekommen: eine Führungssituation und die sieben Themenfelder der Vollständigkeit mit je 12 offenen Fragen. Womit fangen wir an?
Klient: Oh Mann, dass ich ab dann gar nicht mehr zum Team gehöre, sondern zu den Chefs und was das alles bedeutet, war mir überhaupt nicht klar. Aber fangen wir doch mit den sieben Themen an. Die Sache mit der Umgebung, ganz unten: da wird es ja auch Änderungen für meine Frau und die Kinder geben. Ehepartner sind bei uns in der Firma nämlich ab und zu bei Geschäftsessen dabei und ob das meiner Frau gefällt, weiß ich noch gar nicht.
Coach: Ihre Frau ist natürlich sehr wichtig. Viele Führungskräfte scheitern letztlich daran, dass die Umgebung nicht mitspielt. Weniger Zeit für die Familie, Geschäftsreisen, Weiterbildungen am Wochenende sind einige Themen. Wollen Sie das mit Ihrer Familie besprechen? Wenn Sie die rechtzeitig fragen und das ok bekommen, machen die hinterher sehr viel mehr und das noch dazu in guter Stimmung mit. Was kommt denn alles auf die Familie an Gutem oder Kritischem zu?

Es entsteht eine erstaunlich wichtige Liste. So werden viele wichtige Punkte nach und nach herausgearbeitet und rechtzeitig geklärt.

Wenn sinnvoll, setzen wir natürlich später noch Verfahren zum Abwägen der vielen Aspekte ein, damit die Entscheidung bestmöglich wird. Für Führungskräfte bei Entscheidungen insgesamt interessant: gerät Ihre Entscheidung einmal unter Beschuss, können Sie so nachweisen, dass Ihre Entscheidung unter den damals bekannten und gegebenen Umständen die bestmöglich war und Sie es sich nicht leicht gemacht haben.

Im Grunde meine ich, dass das Prinzip von Coaching halbwegs klar geworden ist. Ein Klient bekommt das, was er braucht, um zu einer stimmigen Entscheidung zu kommen und diese dann auch durchziehen und vertreten zu können. Klar, die Gespräche in Familie und Firma bringen Unerwartetes, so ist das Leben. Auch dann finden Coach und Klient Lösungen. Ziel ist immer, dass der Klient den für ihn langfristig besten und stimmigsten Weg findet und dann auch geht. Im Beispiel könnte eine der vielen Fragen an die Chefin das Thema "rechtzeitiges Führungstraining" sein. Die Wirtschaftspsychologie hat nun wirklich genug Erfahrung und robustes Wissen dafür, dass angehende Führungskräfte nicht unter die Räder kommen. Kurz ein Fazit.

Und damit kommen wir zur Werbeeinblendung in eigener Sache:
Wenn Sie selbst Coach sind und einen YouTube-Auftritt für sich interessant finden: ich coache Sie gerne :-) zu Technik und Umsetzung. Wir kommen gemeinsam auf gute Ideen und machen Script und Drehbuch auf reflektierter Marketingbasis. Wir können auch über einen fertigen YouTube-Kanal nachdenken, denn: Coaching bedarf des Vertrauens. Menschen fassen nicht zu einer Textanzeige in der Zeitung Vertrauen, sondern viel eher, wenn sie Sie schon mal in Aktion gesehen haben. Mit Videos erreichen Sie das.

Wenn Sie selbst bei einem vielleicht auch ganz anderen Thema voran kommen wollen, nutzen Sie mich als Coach oder Trainer. Aus der Ferne per Videokonferenz, Telefon oder auch im gleichen Raum ganz persönlich.

Mehr Videos finden Sie auf meinem YouTube-Kanal. Wenn Sie Menschen kennen, die davon profitieren können, sagen Sie es weiter.

Jetzt kommen noch Stichworte, die obligatorische Warnung und der Abspann mit Kontaktdaten. Drücken Sie die Pausentaste, um zu lesen. Ihnen ein Dankeschön fürs Schauen und Abonnieren, damit Sie nichts verpassen. Bis hoffentlich bald, Ihr

Bernd Gems von accirrus.de bei Freiburg im Breisgau

16.09.2020: "Lernmanagementsysteme LMS" ist bei YouTube aktiviert
Eine schöne Erfahrung: die bisherigen Videos laufen langsam hoch, inzwischen haben Menschen schon mehrere Stunden meine Videos angeschaut. Also: weitermachen! Hier der Link zum Video bei YouTube:  Mit Klick auf diesen Absatz gelangen Sie direkt zum Video dieses Absatzes bei YouTube.  Jetzt zum Text dieses YouTube-Videos:

Hallo,
seien Sie willkommen. Mein Name ist Bernd Gems, ich bin Ingenieur und Wirtschaftspsychologe, beides mit wissenschaftlichem Abschluss. In diesen beiden Fachgebieten bin ich als technischer und wirtschaftspsychologischer Fachberater, Trainer, Coach und Dienstleister selbstständig tätig. In den nächsten 2 Minuten werde ich Ihnen den Grundgedanken von Lernmanagementsystemen am Beispiel ILIAS ganz praktisch zeigen: Anhand eines Screencasts.
Erst aus Sicht des Administrators,
dann als Ausbilder
und zum Abschluss als Lerner und Kursteilnehmer.


So, ich habe mich jetzt in den Demonstrations-Mandanten der accirrus-Akademie als Administrator eingeloggt. Grundsätzlich gibt es Administratoren, Ausbilder und Lerner. Rechts oben finden Sie das Administrations-Menü, das sieht nur der Administrator. Hier kann er natürlich eine ganze Menge an Dingen tun. Beispielsweise kann er in der Nutzerverwaltung neue Lerner oder neue Ausbilder anlegen. Sagen wir mal, das hätten wir jetzt gemacht. Ein Ausbilder würde beispielsweise das Magazin sehen und kann dort neue Kurse und neue Lernmaterialien einstellen, indem er auf den Link "Neues Objekt hinzufügen" klickt. Hier haben wir den neuen Kurs, hier neue Lernmodule. Natürlich kann er auch Übungen, Tests und Fragenpools für Tests anlegen. Er hat da eine ganze Menge Auswahl und Dinge, die er tun kann. Damit gehen wir zurück zum persönlichen Schreibtisch.

Jetzt habe ich mich als Kursteilnehmer oder Lerner eingeloggt, und natürlich gibt es hier nicht mehr das Administrationsmenü. Ich gehe ins Magazin, vielleicht auf die Einstiegsseite und schaue, was es so alles gibt. Hier im Mustermandanten gibt es natürlich nur das eine Lernmodul zum Nutzen von ILIAS. Lerner sehen hier die verschiedenen Kursmöglichkeiten und eine Zwischenprüfung. Diese kann vom Ausbilder so eingestellt werden, dass Lerner die weiteren Materialien erst erhalten, nachdem sie die Prüfung erfolgreich bestanden haben. Damit haben wir genug erfahren, um Prinzip und Einsatz von Lernmanagementsystemen anfänglich einschätzen zu können.

Der Rest sind Details. Zugegeben: enorm viele Details und Möglichkeiten. Also, ganz sicher keine Raketentechnik, das Ganze. Aber Technik ist, wie die Menschheit gerade beim Lernthema immer wieder lernt, ja sowieso alleine ein untauglicher Ansatz. Wir wissen heute recht genau, dass Begeisterung für E Learning kurzatmig ist. Ein LMS füllen kann jeder, das ist nur Arbeit. Sich selbst oder andere dazu zu bringen, gerne zu lernen, ist eine ganz andere Nummer. Schauen Sie sich dazu meine Videos aus der Reihe "Lernen lernen und lehren" an, z.B. Teil 1 zur Lernmotivation.

Es gilt: Lernerfolg ist dauerhaftes Abspeichern im Gehirn plus stets gelingender Abruf in der Praxis. Lernerfolg in Unternehmen stellt sich nur ein, wenn die Bedingung des Lerndreiecks vollständig erfüllt ist.
Und hier haben wir das Dreieck des Lernerfolgs. Die linke Seite stellt die Person des Lerners dar, rechts steht die Lehre, die Ausbildung und die Basis für alles wird von der Organisation, z.B. der Firma gebildet.

Das dumme ist: Lernerfolg stellt sich ein, wenn alle drei Seiten stark sind. Schwächelt eine, wird es schwierig. Vielleicht kennen Sie das von so manchem Seminar oder Coaching. Abhilfe bringt ein sorgfältiges Einbeziehen des Lerndreiecks in die unternehmerische Praxis. Die moderne Wirtschaftspsychologie stellt dazu und zu vielem anderen valide, sorgfältig entwickelte und vielfach erprobte Werkzeuge zur Verfügung. Wer weiß: vielleicht werden wir uns einig und ich bringe Ihr Lernprojekt voran.

Natürlich lade ich Sie ein, auch die anderen Videos meines Kanals "accirrus Dr. Gems" zum Lernthema anzuschauen: zu Lernmotivation etwa oder auch zu Lerntechniken, Teamfähigkeit oder Innovation. So etwas kann man nämlich auch lernen. Das Coaching-Gesprächsbeispiel zeigt, wie wir gemeinsam vorankommen, weitere Videos sind in Vorbereitung.

Vielen Dank fürs Zuschauen, liken und abonnieren, damit Sie nichts verpassen, Ihr

Bernd Gems von accirrus.de aus Freiburg im Breisgau

17.09.2020: "Lernen lernen - Teil 1: Lernmotivation" ist bei YouTube aktiviert
Hier erst einmal der Link zum Video bei YouTube:  Mit Klick auf diesen Absatz gelangen Sie direkt zum Video dieses Absatzes bei YouTube.  Jetzt zum Text dieses YouTube-Videos:

Die klugen Bürger von Schilda beschlossen aus guten Gründen, sich fortan dumm zu stellen. Nur der Lehrer hatte Bedenken: "Wer sich lange genug dumm stellt, wird dumm". Die Bürger lachten ihn aus. "Seht ihr", sagte er, "es hat schon angefangen". Und so wurden sie zu Schildbürgern und bis an ihr Lebensende dumm und dümmer.

Hallo,
schön, dass Sie da sind! Mein Name ist Bernd Gems, ich bin Ingenieur und Wirtschaftspsychologe, beides mit wissenschaftlichem Abschluss. In diesen beiden Fachgebieten bin ich als technischer und wirtschaftspsychologischer Fachberater, Trainer, Coach und Dienstleister für einzelne Menschen und Gruppen selbstständig tätig.

Die neurowissenschaftliche Forschung gibt dem Lehrer recht: Was im Gehirn nicht genutzt wird, löst sich nach und nach auf. Von Intelligenz bleibt nur der Glaube übrig, intelligent zu sein. Lernfähigkeit verkümmert zu dem Satz: "Ja, aber, ich lerne doch täglich dazu!" - nein, was uns das Leben vor die Füße wirft, ist kein Ersatz für Aus- und Weiterbildung. "Wer aufhört zu lernen, ist alt. Er mag 20 oder 80 sein." Dieses Zitat von Henry Ford wird auch von den Neurowissenschaften gestützt: Demenz trifft Menschen mit mentalen Reserven kaum.

Und als wäre das noch nicht genug, gilt Lernfähigkeit heute als der zentrale Dreh- und Angelpunkt für die meisten Vorstellungen eines guten, erfolgreichen, erfüllten, langen und glücklichen Lebens. Wir wissen aus der Sozialforschung: Bildung und ein gelingendes Leben hängen zusammen. Zu spät ist es dabei nie. Wer im Alter von 70 lernt, Konflikte aus der Vergangenheit aufzulösen, und sei es alleine in sich selbst, wird ein besseres Restleben haben als ohne diesen Lernerfolg. Gute Argumente für echtes, lebenslanges Lernen gibt es wie Sand in den Wüsten. Warum stürzen die meisten von uns sich also nicht begeistert auf die 1000 Vokabelkärtchen der Sprache, die schon immer lernen zu wollen sie behaupten? Warum fallen uns schlagartig so viele andere total wichtige Dinge ein, die dringend erledigt gehören, sobald wir mit dem Lernen anfangen könnten? Wenn wir uns frisch verlieben, haben wir doch auch auf einmal Zeit. Wer ist der große Gegenspieler von Lernen?

Schauen wir uns dazu die Zeit an, als wir noch Amöben waren. Es haben diejenigen Arten überlebt, die gut im Energiesparen waren. Evolution funktioniert wie das Züchten von Getreidesorten: Bevorzugte Merkmale werden stärker. Viel Energie futtern, wenig verbrauchen heißt unsere Devise, deren Ergebnisse wir täglich auf der Straße sehen können. Bei der Jacobs University in Bremen wurde gezeigt, dass das menschliche Gehirn im Ruhemodus rund 20% des Körperenergieverbrauchs ausmacht und dass intensives Denken, wie es echtes Lernen nun einmal ist, diesen Wert auf bis zu 90% ansteigen lässt. Der Amöbe in uns passt das so gar nicht in den Kram: jedes Neuron in uns drängt zum Energiesparen und damit zur Denkvermeidung. Sie begegnen Ihrer persönlichen Amöbe in dem Moment, in dem Sie sich vor Ihr Paukthema setzen. Es ist gerade die Neuvernetzung von Neuronen im Gehirn, was Energie braucht. Lernen ist Neuvernetzung. Es kann also keine einfachen Tricks geben, die echtes Lernen anstrengungsfrei werden lassen. Im Gegenteil: wenn es anstrengungsfrei läuft, ist im Sinne unseres Lernthemas nichts Nennenswertes gelernt. Es sei denn, Sie gehören zu den eher wenigen Menschen, deren Wachstumsmotiv stark ausgeprägt ist. Dann lösen Lerngelegenheiten reflexhaft Lernlust aus. Oder, fachlich formuliert: Lerngelegenheiten aktivieren das Wachstumsmotiv positiv. Motive sind u.a. dadurch gekennzeichnet, dass ausgelöste Handlungen anstrengungsfrei und ablaufen. Sie nutzen sich nicht ab, können jederzeit frisch loslegen. Auch das Denkvermeidungsmotiv kann jederzeit aktiviert werden. Eine Lerngelegenheit reicht dazu völlig aus. Nur führt es zum genauen Gegenteil der Wirkung des Wachstumsmotivs: wir wenden uns mit Grauen vom Lernen ab. Wir kennen etwa 8 solcher Basismotive des Menschen. Wenn Sie oder Ihre Schützlinge nicht das Glück haben, über ein starkes Wachstumsmotiv zu verfügen, müssen wir halt die anderen sieben so stark für das Lernen aktivieren, dass die Denkvermeidung in den Hintergrund tritt. Wie das geht, ist für jeden Menschen anders, was ich jetzt am Beispiel "Werte" zeigen möchte. Nehmen wir an, ein Mensch verwendet häufiger Worte wie schlau, dumm, klug, intelligent, wenn er von Menschen und Situationen berichtet. Wir können dann vermuten, dass Intelligenz ihm wichtig ist. Intelligenz könnte ein Wert dieses Menschen sein. Werte wiederum leiten Handlungen. Wenn dieser Mensch sich also anstatt "Ich muss oder will Englisch lernen" sagt "Ich werde dadurch klüger", steigt die Neigung, anzufangen und das Durchhalten wird leichter. Wir bewerten uns selbst auch unbewusst danach, wie gut wir unsere Werte leben: Werte aktivieren so das Selbstwertmotiv, was der eigentliche Treiber unseres Handelns auf Basis von Werten ist. Jetzt kurz einige Standardwerte, drücken Sie die Pausentaste zum Lesen.

Wenn wir also 30 Werte und 8 Motive haben, ergibt das schon 240 Chancen, sich und andere zu motivieren. Weitere Wirkungsfaktoren des Motivierens aus dem Gebiet der Lernpsychologie haben so blumige Namen wie Mentales Kontrastieren, Ziele, Lernpläne, Potenziale, Initiation of Implementation, Fragetechniken gemeinsam mit qualifiziertem Zuhören, Big Five, 30 Metaprogramme wie Lage- versus Handlungsorientierung oder auch die 5 Dimensionen einer Mitteilung, um nur einige zu nennen. Je nachdem, worum es geht, können wir natürlich auch die ganzen anderen Fachgebiete der Psychologie hinzuziehen. Sie alle taugen für einzelne Menschen, Teams und Gruppen, egal ob für Schule, Firma oder in der Erwachsenenbildung.

Grundsätzlich folgen auch Themen wie "mit dem Rauchen aufhören", "Schlank und fit werden" oder auch gekonnte Personalführung den Motiven. Immer geht es darum, Motive so zu aktivieren, dass sie in gewünschter Weise in Handlungen münden. Dann und nur dann entsteht echte Lernmotivation oder auch Veränderungsmotivation als entspannter Selbstläufer.

Eine Vorstellung davon, wie wir Fachpsychologen so etwas ganz praktisch mit unseren Klienten machen, erhalten Sie hier bei YouTube durch das Coaching Gesprächsbeispiel auf meinem Kanal "accirrus Dr. Gems". Auf diese Weise unterstütze ich Sie dabei, selbst Lernen zu lernen und, wenn Sie das wollen, auch Lernen zu lehren. Kann man übrigens Team- und Innovationsfähigkeit lernen? Die Antwort finden Sie in einem Video.

Hier kommt jetzt noch die obligatorische Warnung, sodann der Abspann, drücken Sie zum Lesen die Pausentaste. Den Text dieses Videos finden Sie auf meiner Webseite. In Teil 2 geht es um Lernmethoden und -techniken. Wie z.B. spannen wir die sog. Verarbeitungstiefe vor unseren Lernkarren?

Denken Sie daran: Einbildung verhindert Ausbildung. Ausbildung verhindert Einbildung.

Ihnen dank fürs Zuschauen, liken und abonnieren, damit sie nichts verpassen, bis bald, Ihr Bernd Gems von accirrus.de aus Freiburg im Breisgau

18.09.2020: "Teamfähigkeit - als Mythos entlarvt" ist bei YouTube aktiviert
Hier der Link zum Video bei YouTube:  Mit Klick auf diesen Absatz gelangen Sie direkt zum Video dieses Absatzes bei YouTube.  Jetzt zum Text dieses YouTube-Videos:

Eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages unter 2135 Firmen ergab, dass Teamfähigkeit als wichtigste Eigenschaft bei der Einstellung von Hochschulabsolventen angesehen wird. Auch in Stellenausschreibungen ist das Phantom Teamfähigkeit häufig zu finden.

Hallo,
schön, dass Sie da sind. Mein Name ist Bernd Gems, ich bin Ingenieur und Wirtschaftspsychologe, beides mit wissenschaftlichem Abschluss. In diesen beiden Fachgebieten bin ich als technischer und wirtschaftspsychologischer Fachberater, Trainer, Coach und Dienstleister für einzelne Menschen und Gruppen selbstständig tätig.

Also, ist doch klar: Teamfähig, das sind Menschen, die sich reibungsarm einfügen, wenig Stress und gute Arbeit machen. Teamfähigkeit ist doch wohl eine Eigenschaft einzelner Menschen und solche Leute wollen wir. Dass Menschen sich in dem einen Unternehmen als teamunfähig und im anderen als teamfähig erweisen, weckt kaum Zweifel, denn: Man bekommt es schlichtweg nicht mit.

Kann es also die oft gesuchte Teamfähigkeit bei Bewerbern und Mitarbeitern geben? Könnte hier die Ursache dafür liegen, dass wir gar nicht wissen, wie wir Bewerber auf Teamfähigkeit prüfen können? Wonach sollten wir dann suchen? Das und manches mehr klären wir jetzt in wenigen Minuten. Erst einmal zum Begriff.

Das Wort Teamfähigkeit besteht aus Team und Fähigkeit. Ein Team sind mehrere Menschen mit einigendem Ziel, deren Kompetenzen sich unterscheiden und ergänzen. Eine Musikband auf der Bühne ist so ein Team: Schlagzeuger und Trompeter etwa haben jeweils ihren eigenen Job und ihre eigenen Instrumente. Keiner wird den Job des anderen erledigen, die Musikinstrumente sind klar zugewiesen und gemeinsam wollen sie gute Musik machen. Kein Gerangel um Aufgaben oder Ressourcen, ein gemeinsames Ziel, das nur gemeinsam erreicht werden kann.

Eine Gruppe ist etwas ganz anderes, von individuellen Zielen und umkämpften Ressourcen gekennzeichnet. Die Verkäufergruppe eines Möbelgeschäftes beispielsweise, die individuelle Verkaufsprovisionen bekommen. Knappe Ressource sind die Kunden oder ab und zu auch mal ein Möbelstück. Wettbewerb ist Prinzip, Konflikte sind in das System eingebaut. Die Menschen interagieren intensiv, es handelt sich also um eine soziale Gruppe. Der Vollständigkeit halber sei noch der Haufen erwähnt, etwa eine Gruppe von Menschen, die sich im Zoo vor einem Käfig versammeln. Kaum Interaktion, ein Haufen eben.

Hier kurz die Begriffe, drücken Sie zum Lesen die Pausentaste. Ein Team ist natürlich viel einfacher zu führen als eine Gruppe. Wer eine Gruppe in der Illusion führt, es handle sich um ein Team, bekommt vermutlich ziemlich schnell Probleme und könnte sich denken: TEAM=Trotz Engagement Alles Mist. Ob Team oder Gruppe, wird durch die Art von Aufgabe, Lob und Belohnung bestimmt, nicht durch Lippenbekenntnisse wie "Wir sind doch ein Team, wir müssen doch zusammenhalten!". In der Praxis sind Mischformen üblich, was die Sache nicht einfacher macht.

Und jetzt kommt der Todesstoß für Teamfähigkeit als Eigenschaft von Menschen. 2004 wurde die GLOBE-Studie veröffentlicht. Etwa 17.000 Manager der mittleren Ebene verschiedener Unternehmen beantworteten jeweils 300 Fragen. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass 9 verschiedene Kulturdimensionen gelebt werden. Jedes Unternehmen weist, natürlich meist ohne davon den blassesten Schimmer zu haben, ein ganz eigenes Kulturprofil auf, wie ein Fingerabdruck. Ein jeder Mensch passt zu einem Kulturprofil gut und zu einem anderen eben nicht. Team- oder Gruppenfähigkeit als Eigenschaft von Menschen kann es gar nicht geben. Teamfähigkeit ist daher auch kein psychologischer Fachbegriff und es wäre klug, ihn nicht mehr zu verwenden. Wir können nur herauszufinden versuchen, wie gut das Kulturprofil des Unternehmens und die individuellen Persönlichkeitseigenschaften eines Menschen zusammenpassen.

Das Fachgebiet, das sich mit der Diagnose solcher Passungen befasst, nennt man Eignungsdiagnostik. Der DIN 33430 lässt sich eine Richtschnur entnehmen. Der Wirtschaftspsychologe Ihres Vertrauens kennt sich aus.

Die Fakten zum lesen mit Pausentaste.

Teamfähigkeit gibt es also nicht, Passung schon. Wir können lediglich Menschen wollen, die über soziale Fertigkeiten verfügen und wünschenswerte Persönlichkeitseigenschaften aufweisen. So etwas können wir im Rahmen einer professionellen Eignungsdiagnostik, z.B. mittels Verhaltenssimulation, auch prüfen. Und Fertigkeiten können wir auch durch Coaching und Training vermitteln.

Ach ja: Menschen, die sich reibungsarm einfügen und gut arbeiten. Das klingt gut und ergibt als Zielvorstellung Sinn, so lange Sie nicht innovativ sein wollen. Dann gelten ganz andere Gesetze.

Den Text dieses Videos finden Sie auf meiner Webseite. Mehr Videos in meinem Kanal "accirrus Dr. Gems" hier bei YouTube, den ich laufend ergänze. Sie finden ein Coaching Gesprächsbeispiel dazu, wie man soziale Fertigkeiten mit Begleitung erlernt, dazu meine Reihe Lernen lernen und lehren. Oder Sie sprechen einfach den Wirtschaftspsychologen Ihres Vertrauens darauf an, wie man das alles unter einen Hut bringt.

Hier kommen jetzt noch die obligatorische Warnung und der Abspann.

Ihnen Danke fürs Zuschauen, liken und abonnieren, damit Sie nichts verpassen, Ihr

Bernd Gems von accirrus.de aus Freiburg im Breisgau 26.09.2020: "Innovation: die Einstein-Strategie" ist bei YouTube aktiviert
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Sie befinden sich auf einem Künstlermarkt. Das Wort "Kreativität" schwebt mit der Erhabenheit eines Göttervogels über dem geweihten Gelände. Hm. Na ja, spätestens nach dem dritten Besuch einer solchen Veranstaltung werden Überraschungen selten. Es mag Anderes geben, aber Neues oder gar Neuartiges hat Seltenheitswert. Ist, wer mit Pinsel und Leinwand routiniert Portraits anfertigen kann, tatsächlich kreativ? Oder doch eher ein Handwerker? Wie wird man tatsächlich innovativ, bekommt als Mensch oder Firma kreative Ideen für alles und jedes am laufenden Band? Antworten jetzt in wenigen Minuten.

Hallo,
seien Sie willkommen. Mein Name ist Bernd Gems, ich bin Ingenieur und Wirtschaftspsychologe, beides mit wissenschaftlichem Abschluss. In diesen beiden Fachgebieten bin ich als technischer und wirtschaftspsychologischer Fachberater, Trainer, Coach und Dienstleister für einzelne Menschen, Gruppen und Firmen selbstständig tätig.

Als Ingenieur bin ich von technischen Innovationen geprägt, wende gängige Kreativitätstechniken an und habe für Unternehmen im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft die eine oder andere Million € Fördergeld herbeigeschafft. Die Kriterien des Programms gefallen mir außerordentlich gut, um Kreativität von Handwerk zu unterscheiden. Es sollte beispielsweise nicht einfach nur anders, sondern grundlegend neuartig sein. Ein Salvador Dali, der erstmalig zerfließende Gegenstände malte, passiert diesen Filter locker. Ein 1a gemalter Sonnenuntergang - nicht.

Damit stellt sich die Kernfrage eines Kreativen, technischen Innovators, Unternehmensgründers, Geschäftsfeldsuchers, Vertriebsverantwortlichen und allgemein Ideenbedürftigen gleich: Wie komme ich auf eine zu meinen Zielen führende Idee, die diesem Wort gerecht wird? Die wohl wichtigste Antwort heißt: Einstein-Strategie. Geben Sie mir dafür bitte ein paar Minuten, weil Einstein meinte: man soll alles so einfach darstellen wie möglich. Aber nicht einfacher.

Um die Kernfrage der Kreativität zu beantworten, brauchen wir Technik und Psychologie. Aus den vielen Fachgebieten greife ich zuerst auf Handlungskompetenz (es soll ja für die Praxis taugen), dann auf die Persönlichkeitspsychologie (dort ist z.B. die Intelligenzforschung untergebracht) und auf Sozialpsychologie, Abteilung Team und Gruppe zurück. Klar, manche der vielen anderen aufblinkenden Gebiete wie die Führungs- und Organisationspsychologie haben auch Nützliches für das Innovationsmanagement zu bieten. Auf geht's:

Als Ingenieur und Wirtschaftspsychologe begrüße ich einen Satz von Thomas Alva Edison, Sie wissen schon, der Erfinder der Glühbirne: "Innovation ist 1% Inspiration und 99% Transpiration". Ich finde das eine gute Nachricht, denn mit Transpiration ist Handeln gemeint und zu handeln können wir entscheiden und einfach tun. Mit dem richtigen Handeln machen wir den Weg frei für die 1% Inspiration.

Erst einmal zum Gehirn: Der Intelligenzforschung drängte sich nach einigen Jahrzehnten auf, dass es zwei Arten Intelligenz gibt: Das spontane, freie Herumspinnen, höflicher "Assoziieren", benannten die Forscher als "fluide Intelligenz". Wir kennen das von Kindern: Wenn im 19. Jht. ein Kind von fliegenden Postkutschen fabulierte, dann war die fluide Intelligenz am Werk. Wenn sie von Erwachsenen dafür herzlich ausgelacht wurden, dann, weil Erwachsene ab dem 25. Lebensjahr nur noch über kristalline Intelligenz verfügen: Erfahrung und Wissen.

Die fluide Intelligenz der Jugend und jungen Erwachsenen ist allerdings längst nicht immer das Nonplusultra: sie hat nämlich oft ein Problem, wenn es um gezielte Innovation geht: vom Zielthema ist möglicherweise noch wenig in den Gehirnen. Die Lage der Kristallinen Denker alleine ist auch nicht viel besser: Wenn es um grundlegend Neuartiges geht, können Erfahrung und Wissen auch behindern. Erfahrung und Wissen entsprechen dem Blick in den Rückspiegel, wir wollen aber nach vorn schauen. Das ist schwierig, wie das sehr gut eingeführte Heimtrainer-Unternehmen Kettler lernen musste: es ging pleite und ein Start-Up machte in kürzester Zeit mit internetgestütztem Heimtraining fast aus dem Stand 1,4 Milliarden $ Umsatz. der Name fängt übrigens mit P an.

Wir müssen also entweder eine Methode finden, um die fluide Intelligenz gezielt auf Spur zu setzen oder kristalline Intelligenz so zu nutzen, dass auch Menschen über 25 Jahre regelmäßig auf neuartige Ideen kommen oder beide Intelligenzformen einfallsreich zusammenbringen. Hm. Neue Ideen kommen nicht aus einem leeren Gehirn, damit nickt es sich nur leichter. Auch Erfahrung und Wissen führen nicht zu Neuem. Das gesuchte Grundprinzip für Innovation finden wir anschaulich bei Albert Einstein. Der verfolgte, wie ich lese [Quelle], zwei Interessensstränge: Physik und die klassische Philosophie von Raum und Zeit. Wir stehen auf der Schulter von Riesen, dann sollten wir auch die uns geschenkte Weite des Horizontes nutzen, meine ich. Wir wissen, dass unser Gehirn eine Assoziationsmaschine ist. Es verknüpft ständig kreuz und quer das, was drin ist. Wenn wir also eine Fläche aufspannen, oben Teile des einen Interessensgebietes notieren und links Teile des anderen, kann jeder diese Denkweise anregen. So entsteht aus Weinpresse plus Münzlochstanze der Gutenbergsche Buchdruck.

Damit haben wir den entscheidenden Hinweis gefunden: Innovation und Kreativität haben beste Chancen, wenn wir konsequent miteinander kreuzen, was erst einmal nichts miteinander zu tun hat. Damit sind wir bei der Transpiration, von der Edison sprach: es gilt, sich Weltwissen zu erschließen, von dem man möglichst keinen blassen Dunst hat. Das vernetzen wir dann mit dem, was wir schon wissen.

Eine der konkreten Methoden dazu nennt man die Morphologische Box oder auch Reframing-Matrix. Links schreiben wir auf, was Sie als Person oder Unternehmen schon wissen, können oder haben, kurz Ihre Ressourcen. Eine psychometrische Erfassung durch den Wirtschaftspsychologen und Ingenieur Ihres Vertrauens liefert genügend Auswahl, keine Sorge. Oben schreiben wir Aspekte Ihrer Zielvorstellung hin: berufliche Neuorientierung, technische Innovation, Produkt- oder Dienstleistungsinnovation, Verhaltens-, Vertriebsinnovation, eine neuartige Bewerbung, neue Recruitinglösungen oder was auch immer.

Falls Sie beispielsweise für Ihr Unternehmen neue Geschäftsfelder suchen, könnten oben, mal ganz groß gegriffen, die sog. Megatrends sein: Digitalisierung, Urbanisierung, Wasserverknappung, Bevölkerungswachstum wären einige. Es könnten aber auch physikalische Effekte sein. Und wenn Sie ein Problem lösen müssen, zerlegen wir es in seine Bestandteile und Verknüpfungen. Auch hiermit folgen wir Einstein, der Probleme so lange umstrukturierte, bis sich die Lösung ergab.

Zu diesem Zweck kann man lernen, maximal viele Fragen um ein Thema herum zu stellen. In meinem Recruiting-Buch stelle ich dazu 42 Techniken für kreative Fragen vor und auch das ist nur eine Auswahl. In Verbindung mit der Mindmap-Kreativitätstechnik gelangen wir zügig an Gedanken, die eine Minute vorher noch nie gedacht wurden. Ungelöste Probleme der Welt, die auf Sie und Ihr Können nur gewartet haben. Daraus ergibt sich entweder spontan schon die entscheidende Idee oder wir nutzen die Ergebnisse als Spaltenüberschriften unserer Morphologischen Box und damit als Basis für mehr Ideen.

Sie merken: was oben steht, kann auch von Ihrem Ziel, Ihrem Wollen abhängen. Um an diese Punkte zu kommen, können Sie eine Recherche beauftragen oder die Punkte in einem Workshop selbst finden. Mindmaps mit Fragetechniken sind gut, um Themenblöcke aufzubrechen und in ihre Teilaspekte zu zerlegen. Wenn Sie Ihre Zeilen- und Spaltenstichworte gefunden haben, gehen beispielsweise in einem Workshop Würfel reihum. Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin erwürfelt sich ein Feld und ist aufgerufen, spontan eine Verbindung zu schaffen. Vielleicht stehen oben, wir sind beim Innovationsthema "Nähen und Stoffe", Alltagsgegenstände von Bleistift bis Laptop. Es wird Laptop gewürfelt…und spontan ergibt sich eine dünne Stoffhülle als Staubschutz mit Aufdruck nach Wahl und eingearbeitetem Schutzfließ für den Bildschirm. Das ist jetzt keine Superidee, muss es auch nicht sein. Denn erst viele spontane, lustige, skurrile Ideen führen zu der einen, aus der wir etwas machen wollen. 99% Transpiration eben, um der 1% werthaltigen Inspiration überhaupt erst eine Gelegenheit zu geben.

Im Grunde dienen diese und viele der anderen rund 500 tauglichen Kreativitätstechniken dazu, der kristallinen Intelligenz das Mögliche abzuringen oder die fluide und kristalline Intelligenz unterschiedlicher Menschen nützlich zusammenzubringen. Noch ein warnendes Wort: Jedes Unternehmen, Team und Gruppe hat ein eigenes Innovationskulturprofil - Die Auswahl der Art des aussichtsreichsten Vorgehens hängt natürlich vom Ergebnis der Profilermittlung ab. Wir wollen ja nicht blind irgend etwas machen, es soll ja Hand und Fuß haben.

Dass Sie genug Ideen gefunden haben, erkennen Sie an einem Entscheidungsproblem, das wir mit einer gewichteten Entscheidungstabelle lösen.

Ich persönlich habe riesen Spaß dabei, diese Workshops zu leiten und mit Recherchen vorzubereiten. Ob unter vier Augen oder mit möglichst diversen Teilnehmern und -innen: die richtige Auswahl der passenden Kreativitätstechnik, der richtige Ausschnitt des Weltwissens richtig recherchiert und aufbereitet und eine geeignete Struktur des Workshops erzeugen die besten Chancen. Und natürlich die Öffnung der Gehirne mit seltsamen Einstiegsfragen wie "Ist es Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel benutzt?" Noch eine Ergänzung: die Forschung zeigt, dass die besten Ideen bei tätiger Langeweile entstehen, wenn das Gehirn vorher passend gefüttert und ausgerichtet wurde. Tätige Langweile? Na ja, Bügeln, Joggen, Radfahren, Meditation, Kaffee im Café, Sauna, Wandern, was Menschen halt so tun. Es werden Suchwanderungen des Geistes ausgelöst, die wir bewusst kaum bemerken. Ein zweiter Workshop nach etwa zwei Wochen holt diese Ideen, die dann oft erst den wirklich großen Durchbruch bringen, ab.

Dann haben Sie natürlich nur einen ersten Durchlauf gemacht - die Einrichtung eines stetigen Innovationsprozesses kennzeichnet einen nächsten, höheren Innovations-Reifegrad Ihress Unternehmens. Damit wird Ideengenerierung zum Alltagsgeschäft einer Macherkultur. Klar, wenn Sie einfach einen ersten Workshop machen lassen, brauchen Sie von all dem aus diesem Video vorab nichts zu wissen. Kreativität lernen: weitere Ansätze dazu finden Sie in meinen Videos zu Lernen lernen und im Coaching Gespräch Beispiel.

Mehr zur Forschungsförderung finden Sie mit dem oberen Link, mehr zu Innovation mit dem unteren. Den Text dieses Videos finden Sie auf meiner Webseite. Mehr Videos in meinem Kanal "accirrus Dr. Gems" hier bei YouTube, den ich laufend ergänze. Sie finden ein Coaching Gesprächsbeispiel dazu, wie man soziale Fertigkeiten der Anregung von Innovation mit Begleitung erlernt, dazu meine Reihe Lernen lernen und lehren. Oder Sie sprechen einfach den Wirtschaftspsychologen Ihres Vertrauens darauf an, wie man das alles unter einen Hut bringt.

Hier kommen jetzt noch Stichworte, die obligatorische Warnung und der Abspann.

Ihnen Danke fürs Zuschauen, liken und abonnieren, damit Sie nichts verpassen, Ihr

Bernd Gems von accirrus.de aus Freiburg im Breisgau

16.10.2020: "Personalführung: alle 8 Grundlagen..." ist bei YouTube aktiviert
Hier der Link zum Video bei YouTube:  Mit Klick auf diesen Absatz gelangen Sie direkt zum Video dieses Absatzes bei YouTube.  Jetzt zum Text dieses YouTube-Videos:

Personalführung heißt, Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen, dass sie die Reibung als Nestwärme erleben. Manche machen das ganz aus dem Bauch heraus so, anderen platzt schon bei dem Gedanken der Kragen. Oder Führungsmathematik: Zwei plus zwei ist…was immer ich heute sage. Und da es sich mit leerem Kopf leichter nickt, stellt sich auch die passende Mitarbeiterschaft ein. Manche der Folgen stören dann aber irgendwie auch…

Hallo,
seien Sie gegrüßt. Mein Name ist Bernd Gems, ich bin Ingenieur und Wirtschaftspsychologe, beides mit wissenschaftlichem Abschluss. In diesen beiden Fachgebieten bin ich als technischer und wirtschaftspsychologischer Fachberater, Trainer, Coach und Dienstleister für einzelne Menschen, Gruppen und Firmen selbstständig tätig. Die gesprochenen Texte meiner Videos finden Sie auf meiner Webseite.

Ob Sie Chef sind, es werden wollen, als Mitarbeiter von unten führen, sich vor Führungsmissbrauch schützen oder sich gar selbst beeinflussen und führen wollen. Hier kommt Nützliches.

Greifen wir aus der Vielzahl der Vorstellungen von Führung einmal die wohl einfachste heraus: Führung ist das Beeinflussen von Menschen zum Wohl der Organisation als Gemeinschaft. Dies umfasst die Führung von Untergebenen genau so wie die so genannte Führung von unten: wenn also Chefs durch Untergebene zum Wohl des Unternehmens geführt werden. Zum Wohl des Unternehmens ist wichtig, denn Beeinflussen zum Wohl Einzelner kann leicht zu Manipulation werden, wenn als Nebenwirkung Nachteile für andere entstehen. Führungserfolg ist nebenwirkungsfreies Gelingen zum gemeinsamen Vorteil.

Aus einer enorm aufwändigen Praxisstudie haben wir eine wichtige Schlüsselerkenntnis gewonnen: Führungskräfte nehmen ihren Krankenstand mit, wenn sie die Stelle wechseln. Nach einiger Zeit mit neuen Mitarbeitern stellt sich der für diese Führungskraft typische Krankenstand ein. Wir dürfen aufgrund einer ganzen Studienlage begründet vermuten, dass auch Fluktuation, Leistung, Stimmung, Engagement sowie z.B. Innovations- und Veränderungsfreude wesentlich vom Führungsverhalten bestimmt werden. Die Wirkung der Führungsleistung fängt bei Neueinstellungen, also fachkompetenter Eignungsdiagnostik (DIN 33430) an. Die höchste Führungskraft ist Ursache für alles. Führungskräfte wirken multiplikativ - das heißt: auf jeden einzelnen hierarchisch unterstellten Mitarbeiter und -in. Da lohnt doch ein näherer Blick, meine ich. Dazu müssten wir aus den vielen Fachgebieten mindestens auf Handlungskompetenz (es soll ja für die Praxis taugen), die Arbeitspsychologie, die Organisations-, Lern-, Sozial- und natürlich die Führungspsychologie zurückgreifen. Ja, diese Forschungsgebiete gibt es! Praxiserfahrungen, Wissen und Tipps aus tausenden Unternehmen und Führungssituationen aus der ganzen Welt vom Wirtschaftspsychologen auf dem Silbertablett serviert, wenn Sie das wollen. Klarheit und Sicherheit durch echte, auf wissenschaftlichem Fundament aufgebaute Führungskompetenz eben.

Heute gehe ich in wenigen Minuten auf den Aspekt des Beeinflussens zum Wohle aller ein [Def einblenden]. Viele andere Facetten wie Führungsethik, Führungsstile, Führungstechniken und das Erlernen von hilfreichem Führungshandeln haben natürlich auch starke Wirkung und große Bedeutung. Wir können sie in Workshops klären und z.B. eine verbindliche Führungsverfassung gestalten. Stichworte dazu finden Sie im Abspann und in weiteren Videos zu Themen wie Innovation, Teamfähigkeit oder dem Coaching Gesprächsbeispiel. Zurück zum Beeinflussen: Dankenswerterweise hat ein amerikanischer, experimenteller Sozialpsychologe es sich zum Lebenswerk gemacht, tausende Studien, Experimente und Praxisbeobachtungen aus aller Welt unter dem Aspekt der Einflussnahme zu entschlüsseln. Die acht wichtigsten Muster zum Beeinflussen nenne ich Ihnen ab jetzt und beginne mit einem kleinen, vereinfachten Beispiel dazu, wie man Beeinflussungsmuster überhaupt herausfindet.

Die Sozialpsychologin Ellen Langer aus Harvard stellte folgende Versuchsreihe in einer Bibliothek an. Es gab damals zu wenig Kopierer, so dass sich meist eine Warteschlange bildete. Frau Langer ließ Mitarbeiter an die Spitze der Schlange gehen und fragen "Entschuldigen Sie, ich habe fünf Seiten. Darf ich an den Kopierer?" - In 60 % der Fälle wurden die Mitarbeiter vorgelassen. Dann ließ sie fragen: "Entschuldigung, ich habe fünf Seiten. Darf ich an den Kopierer, weil ich Kopien machen möchte?" Diese Form führte zu einer Erfolgsrate von erstaunlichen 93%. Variationen der Versuche zeigten, dass der Effekt der Beeinflussung im Wort "weil" liegt und das Ganze in mehreren Sprachen klappt. Dabei ist es völlig unerheblich, dass ein Satz wie "weil ich Kopien machen möchte" keinerlei Gründe bietet. Das Wort "weil" selbst macht den Unterschied, es erzeugt reflexhafte Folgsamkeit auch ohne jeden Sachbezug. Wir merken uns das Wort "weil" als starke Führungstechnik und als erstes, sehr machbares Beeinflussungsmuster. Übrigens auch für die Selbstführung.

Das zweite Muster nennt sich "Reziprozität" - eine Überschrift über ein großes, facettenreiches Gebiet. Reziprozität beschreibt im Kern die Neigung des Menschen, Gleiches mit Gleichem zu vergelten und noch eins draufzulegen. Nehmen wir an, jemand neigt zum Monologisieren. Wer redet, fühlt sich wichtig, reden aktiviert das Selbstwertmotiv positiv und das tut uns gut, siehe auch mein Video zum Thema Selbstwert. Während sich Menschen im privaten Umfeld der Geschwätzigkeit manchmal noch ganz gut entziehen können, ist das für Untergebene schwierig. Klappe halten, freundlich lächeln und zustimmend nicken sind oft die Mittel der Wahl. Das Selbstwertmotiv eines Mitarbeiters wird durch Zwangszuhören allerdings negativ aktiviert und das fühlt sich ziemlich schlecht an.

Für Übergriffe auf den Selbstwert ist gemäß der Reziprozität Vergeltung wahrscheinlich. Irgendwie, irgendwann, irgendwo. Glücklicherweise gilt Reziprozität ja auch für gutes Führungsverhalten - typische Formen der Vergeltung dafür sind Vertrauen, Loyalität und Leistung. So manches Führungsrätsel "Warum machen die das? Was ist da los?" lässt sich mit Reziprozität ganz gut erklären. Und wir haben ja nicht nur Monologisieren, sondern auch Führungsverhalten wie Befehlen, Überreden, Warnen und Drohen, Vorwürfe machen, Bewerten, Bagatellisieren, nicht ernst nehmen, ironisieren, verspotten, Lebensweisheiten von sich geben, von sich selbst schwadronieren, Ursachen aufzeigen, Hintergründe deuten, Ratschläge erteilen, Untauglichkeit einer Idee begründen, Ausfragen, Vorschläge und Lösungen anbieten. Wenn Ihnen bei dem einen oder anderen Punkt nicht so ganz klar sein sollte, worin das Unheil genau besteht: im Coaching klären wir das anhand Ihrer konkreten Geschichten. Dort lösen sich auch die vielen "Ja, abers…" auf, die Sie jetzt möglicherweise mit sich herumtragen. Das zweite Muster also: die Reziprozität. Machen Sie sich keine Gedanken, wenn das jetzt nicht sofort nützlich für Sie wird. Meist dauert es einige Coachingstunden, bis die Wirkung in Ihrer Lebens- und Führungspraxis ankommt.

Die weiteren Überschriften der Beeinflussung lauten:
3. Sympathie (18 Faktoren)
4. Sozialer Beweis
5. Autorität (z.B. Macht- oder Expertenautorität)
6. Knappheit
7. Selbstkongruenz
8. Zugehörigkeit

Sachliches Argumentieren fehlt in der Liste, denn Emotion verspeist die Sachlichkeit zum Frühstück, wenn es um Wirkung geht. So simpel die Worte klingen, so wirkungsmächtig und vielfältig ist ihre Anwendung. Wir wissen beispielsweise aus der Eignungsdiagnostik, dass Sympathie bei der Entscheidung zur Einstellung neuer Mitarbeiter zu Urteilsfehlern führt. Etwas zugespitzt formuliert, entscheiden sich untrainierte Beurteiler häufig so, dass im Laufe der Zeit eine so genannte Klonfirma entsteht - so etwas wie eine Monokultur von Menschen, die einander ähneln. Denn Ähnlichkeit ist eine von 18 bekannten Sympathiefaktoren und hat ganz praktische Auswirkungen. So eine Klonfirma-Monokultur der Einfalt hat gegenüber der Vielfalt, Fachdeutsch Diversität, Vor- und Nachteile, starkes Gruppendenken kann sowohl Vor- wie auch Nachteil sein. Spätestens durch die geringe Innovations-, Veränderungs- und Lernbereitschaft wird Einfalt zu einem Klotz am Bein. Alleine zum Wort "Sympathie" gibt es diese und viele andere wissenschaftliche Erkenntnisse mit erstaunlich weit reichenden und für Laien unabsehbaren Folgen. Jedes einzelne der acht Worte steht für ein sehr umfängliches Wissens-, Erfahrungs- und Anwendungsrepertoire, das man nicht erahnen, aber nutzen lernen kann. Wie gesagt, die gesprochenen Texte finden Sie auf meiner Webseite.

So, das Wort "Selbstwertmotiv" kam bereits vor, es stellt eines von acht Motiven des Motivsystems dar. Und nein, was wir etwa aus Krimis kennen, Geld, Eifersucht und so ist Alltagsgeplauder. Psychologische Motive sind das Ergebnis jahrzehntelanger Entschlüsselung menschlicher Verhaltensreflexe und ihrer Aktivierung. Auch das Motivsystem ist eine nützliche Grundlage des Beeinflussens. Motivieren, also das gekonnte Aktivieren von Motiven, gehört zum Kern von Führungskompetenz. Sie brauchen keine Killerphrasen auswendig zu lernen, nur um sie dann wegzulassen. Sie brauchen keine Gesprächsmuster und -techniken auswendig zu lernen. Entwickeln Sie Motivkompetenz, der Rest ergibt sich ganz logisch und selbstverständlich. Dann gibt es natürlich noch die neun Emotionsklassen und der führungskompetente Umgang mit ihnen.

Ihre persönliche Führungsethik wiederum bestimmt Ihre Art des Einsatzes der Führungsinstrumente und meist auch die langfristigen Folgen und Nebenwirkungen. Weitere Überschriften zu Wissensgebieten, aus denen wir uns bedienen können, finden Sie im Abspann. Kurz noch zu Homeoffice und Digitalisierung: unsere Gehirne bleiben gleich. Sie sind als Führungskraft für alle Zukünfte gut gerüstet, wenn Sie sich Zugang zu den Funktionsweisen des Gehirns verschaffen, wie es sich nun einmal im Laufe von Millionen Jahren entwickelt hat. Digitalisierung verändert beispielsweise nicht das Motivsystem des Menschen.

Ein warnendes Wort auch zu einfachen Hallodri-Führungsmodellen, die mit schönen Farben bestechen. Wer daran glaubt, ist für die Vernunft so verloren wie es Verschwörungstheoretiker sind. Einfachheit und der Wunsch, ohne viel Denkanstrengung so etwas wie Marionettenfäden in die Hand zu bekommen, ließ schon immer Menschen auf falsche Prediger hereinfallen. Das menschliche Gehirn ist nicht nur kompliziert, sondern komplex und damit nur durch Wahrscheinlichkeiten beschreibbar. Es gibt keine Weltformel, sondern ein großes Puzzle vieler Forschungsergebnisse, die erst im Zusammenhang praktischen Sinn ergeben.

Es gilt, für konkrete Führungssituationen die richtigen Puzzlesteine herauszugreifen und auf die konkrete Situation anzuwenden. Genau das findet beim Führungscoaching und -training statt: Die Führungskraft schildert die Führungssituation, als Wirtschaftspsychologe greife ich auf die Gesamtheit des Fachwissens und Erfahrungen aus tausenden Unternehmen zu. Sie wurden und werden von Psychologen rund um die Welt systematisch zusammengetragen, damit Sie Problemstellungen methodisch angehen können. Gemeinsam finden wir für Ihre Situation Erklärungen und schließen daraus auf Verhaltenslösungen für Sie, die wir auch trainieren können. Damit sollte jedes Führungsjahr besser werden als das Jahr davor. Und wenn Sie erst noch Führungskraft werden wollen, bekommen Sie kaum schlagbare Wettbewerbsvorteile für Ihre Bewerbungen und Ihren Karriereweg. Das alles können Sie natürlich auch zur Selbstführung nutzen. Fangen Sie heute an, damit Sie gerüstet sind, wenn es darauf ankommt, denn das alles lernt man nicht von heute auf morgen.

Jetzt kommen noch einige Überschriften zu nützlichen Wissensgebieten, die obligatorische Warnung und der Abspann. Die Texte meiner Videos finden Sie auf meiner Webseite, Ihnen Dank fürs Zuschauen, Weitersagen, Liken und Abonnieren, damit Sie nichts verpassen, Ihr Bernd Gems von accirrus.de Nähe Freiburg im Breisgau.

01.11.2020: "Berufliche Neuorientierung, beruflicher Neuanfang: 7 Faktoren für Erfolg uund Sicherheit für Jahrzehnte" ist bei YouTube aktiviert
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Berufliche NeuOrientierung oder NeuAnfang: Nicht einfach nur irgend ein Wechsel weg vom einen hin zum nächsten Job. Nicht Umbau, sondern Neubau. Es bleibt nicht nur kein Stein auf dem Anderen, wir greifen uns auch neue Materialien. Wir denken unsere Zukunft frei. Dazu gab es in der Geschichte der Menschheit noch nie so unfassbar viele und gute Chancen wie heute. Es gibt Leute, die verdienen Ihren Lebensunterhalt damit, sich beim Auspacken von Postpaketen zu filmen. Abgefahren! Vielleicht ist es gerade wegen dieser riesigen Freiheiten gar nicht so einfach, das eine Richtige für sich zu finden. Und es soll ja bitte nicht in eine neue berufliche oder private Sackgasse eines "läuft so la la muss ja ist auszuhalten" führen, sondern Spaß und Erfolg bringen und für länger taugen. Aber Sie schauen ja gerade dieses Video. Wenn Sie die Minuten bis zum Abspann durchhalten, sollten Sie alles haben, um in die richtige Richtung loslegen zu können.

Hallo,
seien Sie gegrüßt. Mein Name ist Bernd Gems, ich bin Ingenieur und Wirtschaftspsychologe, beides mit wissenschaftlichem Abschluss. In diesen beiden Fachgebieten bin ich als technischer und wirtschaftspsychologischer Fachberater, Trainer, Coach und Dienstleister für einzelne Menschen, Teams und Firmen selbstständig tätig. Die gesprochenen Texte meiner Videos finden Sie auf meiner Webseite.

Mit "beruflich" ist gemeint, dass Menschen in der Welt Ihre Leistung so toll finden, dass sie gerne bereit sind, dafür Geld zu bezahlen. Freunde, die Ihnen etwa für Ihre Töpferkunst wohlwollend und Mut machend auf die Schultern klopfen, sind kein allzu verlässliches Anzeichen dafür, dass die Welt Ihnen Ihre getöpferten Schüsseln serienweise abkauft. Egal, ob Sie angestellt oder selbstständig arbeiten wollen: die Welt entscheidet, ob sie Ihre Leistung bezahlt oder nicht. Nur dort, wo Ihr zukünftiges Ich und die Welt längerfristig eine Schnittmenge bilden, können Sie eine erfolgreiche berufliche Neuorientierung erwarten. Die beiden Kernfragen dieses Videos lauten also:

1. Wie und Wo passen diese Welt und Sie beruflich in den nächsten, sagen wir mal, 15 bis 20 Jahren, optimal zusammen?
2. Was ist konkret zu tun?

Es gibt dazu vier Erfolgsfaktoren: Weltkenntnis, Selbstkenntnis, Ideenfindung und Passungsklärung. Schauen wir sie uns doch einfach der Reihe nach an. Weltkenntnis: Es gilt, erst den für Sie bedeutsamen Teil der Welt zu verstehen, bevor Sie davon profitieren können. Leider kann ich noch nicht wissen, was für Sie persönlich bedeutsam ist, daher skizziere ich hier einmal eine Denkweise. Ich fange dazu mit dem Wachstum der Anzahl Menschen auf diesem Planeten an. Ähnlich sehen das Wachstum von Wissen, Informations- und Datenmenge, Techniknutzung und allgemein der Ressourcenverbrauch der Menschheit aus. An der Kurve können wir absehen: Erst seit kurzem kommt es jedes Jahr zu drastisch mehr Veränderungen als im Jahr zuvor: die Veränderungsgeschwindigkeit wächst. Und da hinein sollen wir jetzt etwas eigenes für Jahrzehnte finden? Ich riskieren mal zwei Schlussfolgerungen:

1.Es wird eine gute Idee sein, intensiv zu recherchieren und angemessen zu reflektieren. Einen Beruf zu erlernen, der in baldiger Bälde von künstlicher Intelligenz ersetzt wird, macht wenig Sinn. Um das und vieles andere klug zu bewerten, braucht es natürlich auch Technikwissen.
2. Und 2.: Veränderungs- und Lernfähigkeit sind in einer hoch veränderlichen Welt naturgemäß die Schlüssel für berufliche Zukunftsfähigkeit.

Und leider sind Veränderungs- und Lernfähigkeit wie stromaufwärts Rudern: wer nichts oder zu wenig tut, treibt zurück.

Sie werden vermutlich nicht von der ganzen Welt ausgehen wollen, sondern von einem viel kleineren, für Sie persönlich bedeutsamen Teil. Den müssen wir erkunden. Dazu gehört es meist, mit Menschen, die dort einen guten Einblick haben, planvoll durchdacht zu reden.

Damit zur Ideenfindung. Es geht ja auch ein Stück darum, dass Sie sich neu erfinden. Schauen Sie dazu mein Video "Innovation - die Einstein-Strategie", die ist gut geeignet. Hier können wir daher jetzt zum nächsten Punkt, der Selbstkenntnis übergehen.

Wer soll mich denn besser kennen als ich? Eine typische Abwehrfrage. Denn wissen Sie tatsächlich von sich genau, was Sie alles können könnten, wenn Sie es ausprobieren oder lernen würden? Für Ihre Neuorientierung werden wir Ihre Potenziale entdecken und entfalten. Ein paar nur als Schlagwort: Im Bereich der Sozialkompetenzen die Kontaktstärke oder Extraversion, die Team- oder Dienstleistungsorientierung und die Interkulturelle Kompetenz. In ähnlicher Weise kennen wir unternehmerische Potenziale, drei Facetten der Führungs-, drei Problemlösungs- und drei Selbststeuerungspotenziale. Um Ihre Potenziale fachgerecht herauszufinden, wenden wir natürlich psychometrische Verfahren an. Danach wissen wir, wo und wie Sie besser werden können als Andere: denn das ist Ihr Bereich aussichtsreicher Wahlfreiheit. Und es gibt mehr zu entdecken: Ihre Ausprägung der 5 Persönlichkeitseigenschaften, Ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten und Qualifikationen sind weitere wertvolle Ressourcen. So etwas taugt auch super für Bewerbungsunterlagen. Und wenn Sie mein Video zur Teamfähigkeit gesehen haben, haben Sie auch wenigstens einen guten Ansatz, um Ihre Passung mit Unternehmenskulturen vorab zu prüfen.

Alles ordnet sich Ihren Träumen, Wünschen, Bedürfnissen, Potenzialen, Werten und Zielen unter. Immerhin dient das Ganze ja dazu, dass Sie Ihr Leben reichhaltiger und schöner machen.

Damit zur Passung von Welt und Ihrem zukünftigen Ich. Wer als Künstler erfahren will, wie gut die 30m hohe Bronzestatue, die nur in seiner Vorstellung existiert, der Welt gefällt, kann ein Grundstück kaufen, ein Podest im Erdboden verankern, die Statue gießen, aufstellen und dann mal sehen, wie es läuft. Misslingen kann man sich so allerdings nicht oft leisten. Und hier kommt die oft missverstandene Aufforderung zum schnelleren Scheitern zum Zuge. Es ist doch viel besser, erst einmal eine Skizze anzufertigen und potenzielle Geldgeber zu fragen: "Sach ma, auf einer Skala von 1 bis 10: Wie gut findest du die Idee?" Meist finden wir einen Weg, wie man ohne viel Aufwand so lange Ideen ausprobieren kann, bis eine erste auf erkennbare Begeisterung stößt. YouTube ist ein solcher Weg, wenn auch nur einer von vielen. Damit beantworten Sie die Frage guter Passung: "In welchem Bereich herrscht ein vielleicht sogar unentdeckter Mangel, den Sie besser bedienen können als Andere?"

Ich weiß nicht, was bei Ihnen ansteht oder herauskommen wird. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass uns Wege einfallen, um Ihre Ansätze zu testen, bevor Sie viel Zeit und Geld investieren. Oft wird es so sein, dass Sie zusätzliche Fertigkeiten benötigen und damit Lernen zum Thema wird. Jeder Sekretär etwa muss das 10-Finger-System können. Und ab morgen 50% humorvoller, sympathischer und überhaupt sozial kompetenter zu sein, kann man sich nicht einfach verordnen. Dabei ist es keine Kunst, sondern nur ein wenig Denkarbeit, bei jedem Lernvorgang auch immer ein wenig die eigene Lernfähigkeit zu erhöhen keiten: es gibt eine Menge kleiner und großer Tipps und Tricks, die Lernen leichter werden lassen und die Ihnen, einmal gelernt, Ihr Leben lang nützlich sein werden. Bedenken Sie bitte, dass eine wichtige Frage beruflicher Neuorientierung lautet: Wie kann ich mit der geplanten persönlichen Weiterentwicklung zugleich auch meine beiden Zukunftsfähigkeiten, die Anpassungs- und die Lernfähigkeit erhöhen?

Mit Hindernissen ist natürlich immer zu rechnen - beim Überwinden, Untertunneln, Umgehen, Überfliegen, zur Seite schieben und manchmal sogar Ignorieren steht Ihnen der Coach Ihres Vertrauens zur Seite.

Wenn Ihnen das Ganze etwas nebulös vorkommt: klar, dieses Video kennt nicht Ihre persönliche Situation. Aber: Weltkenntnis, Idee, Selbstkenntnis, Passung und Hinzulernen werden bei einer gelungenen beruflichen Neuorientierung eine Rolle gespielt haben. Jetzt wird es darum gehen, dass Sie tatsächlich den ersten Schritt tun. Sollten Sie momentan angestellt sein, bleiben Sie bitte erst einmal in Ihrem Job. Einfach nur weg zu wollen, ist eine bekannte Quelle des Unheils. Erst sollten Sie herausfinden, wo Sie hinwollen, hinpassen und hinkönnen. Klären Sie, was IST, was sein SOLL und schließen Sie daraus auf den für Sie besten und machbaren Weg. Die Bestandteile und Richtung Ihres Reflexionsprozesses haben Sie kennen gelernt, damit können Sie loslegen. Zusammen steht uns das gesamte Arsenal aus Technik und Wirtschaftspsychologie zur Verfügung. In diesem Video kommen nun noch einige Überschriften zu nützlichen Wissensgebieten, die obligatorische Warnung und der Abspann. Die Texte meiner Videos finden Sie auf meiner Webseite, Ihnen Dank fürs Zuschauen, Weitersagen, Liken und Abonnieren, damit Sie nichts verpassen,
Ihr Bernd Gems von accirrus.de Nähe Freiburg im Breisgau.

17.11.2020: "Gehaltsverhandlung: mit Harvard entspannt absolvieren. ..." ist bei YouTube aktiviert
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"Senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen mit Gehaltsvorstellung zu" - Dem Leser schnürt sich der Hals zu: zu billig ist schlecht, zu hoch wird aussortiert, ohne geht aber auch nicht. Denkt man sich so. Ein Konflikt im eigenen Kopf ist geboren [intrapersonaler Konflikt mit Blitz]. Konflikte sind mächtig und so bewirbt sich mancher eigentlich bestens geeignete Kandidat erst gar nicht. Zu groß das Risiko, dass die mühsam erstellte Bewerbung beim ersten Blick aussortiert wird. Für Bewerber unbefriedigend, Personaler bekommen davon ja nichts mit. Diesen Fall nennen wir im Recruiting, also der Personalanwerbung, den Beta-Fehler. Und wenn sich Bewerber und Personaler dann endlich gegenübersitzen, gibt es flugs den nächsten Konflikt - manchmal in Form von Geschachere. Gehaltsgespräche zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern sind eher noch kritischer, weil von immer wiederkehrendem Einfluss. Auch hier tragen zwei Menschen einen Konflikt mit sich selbst und mit dem jeweils anderen herum. Kein Wunder, wenn das Thema Gehaltsverhandlung die Nackenhaare aufstellt. Wie Sie das Ganze viel eleganter und entspannter lösen, erfahren Sie jetzt in wenigen Minuten.

Hallo,seien Sie gegrüßt. Mein Name ist Bernd Gems, ich bin Ingenieur und Wirtschaftspsychologe, beides mit wissenschaftlichem Abschluss. In diesen beiden Fachgebieten bin ich als technischer und wirtschaftspsychologischer Fachberater, Trainer, Coach und Dienstleister für einzelne Menschen, Teams und Firmen selbstständig tätig. Die gesprochenen Texte der Videos finden Sie auf meiner Webseite.

Wenn Sie bereit sind, das Wort "Konflikt" für das Gehaltsthema anzuerkennen, können wir auf robust erforschtes und vielfach bewährtes Konfliktmanagement als Teil des großen Gebietes der Wirtschaftspsychologie zurückgreifen. Im Folgenden wende ich daraus zwei der Schritte des Harvard-Konzepts an. Im ersten Schritt gehen wir von Positionen zu Interessen über. Zur Verdeutlichung: Zwei Schwestern streiten sich um eine Zitrone. Position einer jeden: Ich will die Zitrone! Der Streit wird handgreiflich. Jetzt zu den Interessen: Im Coaching stellt sich heraus: Die eine will die Schale zum Backen, die andere den Saft gegen Erkältung. Wenn es also gelingt, die Interessen zu finden, können die Lösungen erstaunlich sein. Die Interessen von Mitarbeitern an einem nicht übertrieben hohen Gehalt könnten beispielsweise sein: Neid und Mobbing vermeiden. Oder sich nicht laufend Sprüche vom Chef wie "Bei Ihrem Gehalt können Sie ruhig auch mal ..." einzufangen. Oder, langfristig gedacht, wollen Mitarbeiter später ein gutes Zeugnis und daher den Chef heute lieber nicht mit "mehr Geld, oder ich gehe!" erpressen.

Auch das Interesse an höherem Gehalt kann natürlich nachvollziehbar sein und beim Chef mindestens zu Verständnis führen. Das Interesse von Chefs an angemessen hohen Gehältern als Teil guten Umgangs kann man sich auch erdenken: sie wollen Mitarbeiter zum Beispiel engagiert und die Fluktuation gering halten. Und einige denken sogar so weit, dass Mitarbeiter draußen als Menschen im Familien-, Freundes- und Vereinskreis gut über das Unternehmen sprechen sollen. Zum Beispiel, um Kunden und gute Bewerbungen zu erhalten.

Zusammenfassend zum ersten Schritt: wenn es Konfliktpartnern gemeinsam gelingt, aussagestarke, wahre Interessen herauszuarbeiten, entspannt das die Lage in Konflikten erheblich. Wenn Sie diesen ersten Schritt gut machen, werden Sie das an der eintretenden Entspannung bemerken. Bei Gehalt ist das ja vergleichsweise simpel, ein schönes Übungsfeld also für üblere Konflikte.

Der zweite Schritt ist der Clou: Sie reden erst einmal nicht über das Ergebnis, sondern über die Methode, mit der Sie zu einem Ergebnis kommen wollen. In einer Bewerbung ist das ganz einfach. Anstatt eine Gehaltsvorstellung zu nennen, schreiben Sie: "In Bezug auf das Gehalt orientiere ich mich an der Studie X. Sie basiert auf Meldungen an das Finanzamt." So etwas gibt es. Oder Sie greifen auf andere Gehaltsreporte zurück, die es in großer Zahl gibt und die Sie schnell im Internet finden. Der Empfänger liest: "Aha, nicht aus der Luft gegriffen, da zeigt jemand Sorgfalt, recherchiert Informationen und handelt bedacht. Mit dem können wir arbeiten." Als Bewerber fallen Sie so nicht darauf herein, sich viel zu früh mit einer Zahl selbst festzunageln. Sie zeigen aber eine hochwertige Methode, mit der Sie zu einer Zahl kommen möchten: mit fundierten Informationen von Dritten. Wenn das Unternehmen weniger zahlen will, wird es (hoffentlich) ähnlich gut dokumentierte Gründe haben. Auf diese Weise stehen kaum noch die beiden Menschen im Konflikt, sondern die Studien. Das ist der Trick dabei: die Verschiebung des Konfliktes weg von den Menschen und ihren Standpunkten hin zu Methoden. Oft können sich beide Seiten erstaunlich schnell auf eine Methode einigen. Die Einigung wird einfach. Genial elegant, allein schon diese zwei Schritte des Harvard-Konzepts. Für andere Situationen gibt es andere Methoden. Ihnen gemeinsam ist, dass alle Seiten durch das Design der Methode lösungsfähiger gemacht werden. Als ich während meines Studiums einige anzuwenden gelernt habe, war ich echt begeistert und bin es von Mal zu Mal mehr.

Bei der Gehaltsverhandlung im Rahmen eines bestehenden Arbeitsverhältnisses kann man mit den gleichen zwei Schritten vorgehen. In der Vorbereitung ist es für jede Seite klug, sich mögliche Interessen der eigenen und insbesondere der anderen Seite vorab zu überlegen und zu notieren. Für die Gesprächsführung selbst gibt es viel Nützliches, was man lernen kann: Methodenkompetenz, die drei Feedbackschritte, qualifiziertes Fragen und Zuhören, Verhandlungstechnik und die Phasen eines konstruktiven Gesprächs sind nur einige Schlagworte. Cool finde ich, dass man diese Fertigkeiten erlernen kann. Und dass sie in allen Lebenslagen hilfreich sind. Völlig ohne passend entwickelte soziale Kompetenzen können allerdings auch die beiden beschriebenen Schritte des Harvard-Konzeptes an einer Betonwand enden.

Warnen möchte ich vor Tricks und Kniffen wie der vom Nobelpreisträger Daniel beschriebenen Ankertechnik. Ja, natürlich funktioniert die wie viele andere auch, um Verhandlungsergebnisse in die gewünschte Richtung zu bewegen. Aber hier geht es um eine lange, vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit. Da lässt man von so etwas besser die Finger, bevor man sie sich verbrennt.

Wenn Ihnen unklar ist, wie Sie das alles und noch mehr unter einen Hut bekommen können, fragen Sie einfach den Wirtschaftspsychologen Ihres Vertrauens. Jetzt kommen noch Stichworte, die obligatorische Warnung und der Abspann, gutes Gelingen wünscht Ihnen Ihr Bernd Gems von accirrus.de Nähe Freiburg im Breisgau.

13.01.2021: "Psychologie HR-Management: Digitale Didaktik E-Learning 3.0 f. MOODLE v. Wirtschaftspsychologe M.Sc." ist bei YouTube aktiviert
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Der Neurowissenschaftler Henning Beck [Quelle: Wirtschaftswoche 11.12.2020 S.97] bringt einen Einzelaspekt aus Jahrzehnten lernpsychologischer Forschung auf den Punkt: "Je eingängiger und schneller unser Gehirn Informationen aufnimmt, desto schneller verschwinden sie auch wieder aus dem Gedächtnis". Sollten Sie also gerade dabei sein, Materialien kurz, kompakt, prägnant, leicht verständlich und top strukturiert aufzuarbeiten: lassen Sie ab davon. Ein klein wenig davon, was wir auf Basis der Lernforschung besser machen können, erfahren Sie jetzt während weniger Minuten.

Hallo, seien Sie gegrüßt. Mein Name ist Bernd Gems, ich bin Ingenieur und Wirtschaftspsychologe, beides mit wissenschaftlichem Abschluss. In diesen beiden Fachgebieten bin ich als technischer und wirtschaftspsychologischer Fachberater, Trainer, Coach und Dienstleister für einzelne Menschen, Teams und Firmen selbstständig tätig. Die gesprochenen Texte der Videos finden Sie auf meiner Webseite.

Bei E Learning 1.0 um das Jahr 2000 herum ist passiert, was oft passiert, wenn Techniker etwas für Menschen machen, ohne Psychologen zu fragen. Die Inhalte standen im Zentrum der Überlegungen und wurden sendungsbewusst präsentiert. Über die Eigenschaften des menschlichen Lerngehirns hat man kaum nachgedacht. Das überwiegende Ergebnis: schnell abflauende Begeisterung und zügige Verdunstung des Wissens. Dann kam E Learning 2.0, genannt Blended Learning: die Kombination von E Learning mit kollaborativem Lernen in Seminaren. Wenn gut gemacht, dann war das schon besser. Aber immer noch schlecht genug, wie viele von Ihnen aus der Praxis kennen. Warum eigentlich pro Jahrzehnt nur eine Erkenntnis der Lernforschung hinzunehmen? Diesen schleppenden Vorgang deutlich abzukürzen, darum geht es bei E Learning 3.0.

Aus Neurologie und Lernforschung wissen wir, dass neues Wissen zum Verbleib im Gehirn vorhandenes, thematisch verwandtes Wissen braucht. Es muss sich an etwas festhalten können. Experten hören z.B. ein neues Detail aus ihrem Fachgebiet und fügen es wie einen Puzzlestein ein. Grundlegend Neuartiges kann sich dagegen nirgendwo festhalten - und stürzt ab. Azubi-Ausbilder und Führungstrainer kennen dieses Phänomen recht gut. Ja, Sie müssen neuartiges Wissen zwanzigmal wiederholen und wiederholen lassen, wenn es im Langzeitgedächtnis ankommen soll. So ist das menschliche Gehirn. Für E Learning, die Behaltensleistung vom Bildschirm aus ist sowieso schon schlechter als von Papier, heißt das: den für Sie selbstverständlichen Grundlagen geben Sie bitte sehr viel mehr Übungs- und Wiederholungsraum, als Sie es geplant hatten. Auch über längere Zeiträume. Ein Faktor 20 kann durchaus angemessen sein. Die genaue Zahl hängt natürlich von vielen Einflussgrößen ab, das klärt sich nur im Einzelfall. Damit löst sich auch die jammernde Ausrede "meine Festplatte ist voll" in Luft auf. Die Festplatte ist überhaupt nicht voll, sie ist zu leer, um noch mehr aufzunehmen. Das Vorwissen oder auch Weltwissen fehlt, an dem sich neues Wissen festhalten kann. Es gilt das Gehirnparadoxon: Je mehr schon drin ist, desto mehr geht noch rein. Wissenschaftler haben jedenfalls bislang keine Obergrenze für die Speicherfähigkeit unseres Gehirns gefunden. Ich habe für Sie zum Thema Lernen und Lehren eine ganze Menge Forschungsberichte, auf Forschung basierende Fachliteratur und Wissenschaftssendungen ausgewertet. Mir drängt sich bei den Forschungsergebnissen immer wieder das romantische Bild eines Stammes in der Steinzeit auf: Jagen und Sammeln in der Gruppe, die Jungen lernen durch Beobachtung und Unterweisung in der realen 3D Welt. Sie können das Gelernte sofort nützlich anwenden und bekommen schnelle Rückmeldung: Der Hirsch wird getroffen, fällt um oder nicht. Dieser Pilz macht Bauchschmerzen, jener ist gut. Abends am Lagerfeuer erzählen die Alten anhand von anfassbaren Objekten wie Knochen lehrreiche Geschichten mit direkt erkennbarem Bezug zum Leben. Die Jungen hören fasziniert zu. Da können Lehrer nur von träumen. Diese Vorstellung eines Stammes nehme ich jetzt einmal, um Forschungsergebnisse lebendig zu machen. Denn: eine geschichtenhafte Vorstellung, ein sog. Narrativ, bleibt besser im Gehirn als abstrakte Forschung. Historienfilme mit Einzelschicksalen führen zu besser verhaftetem Geschichtswissen als dröger Frontalunterricht. Wir halten für unsere Didaktik fest: Es ist eine gute Idee, für sofortige Anwendung und Nützlichkeit für die anwendende Person und dazu sofortige Rückmeldung zu sorgen.

Das Wort "begreifen" macht seine Herkunft deutlich: etwas durch Tasten, in die Hand nehmen, verstehen. Unser Gehirn hat sich in und für die reale dreidimensionale Welt entwickelt. Dort passt es hinein. Und oh Wunder, wir lernen schlecht vom Bildschirm und gut, wenn wir Bücher, Hefte, Textmarker, Kugelschreiber klug verwenden. Also so genanntes aktives Lernen betreiben. Unsere Lernmotivation ist eher gering, wenn es um abstrakte Inhalte geht - oder solche, deren Nutzen unsicher ist oder in weiter Zukunft liegt. Gutes E Learning bedeutet, sich dafür etwas einfallen zu lassen: kleinschrittiges Lernen mit vielen Prüfungen, deren Bestehen immer auch ein wenig unser Belohnungssystem im Gehirn aktiviert. Viel stärker motivierend wirkt auch hier wieder gutes Führungsverhalten: Lob für Lernschritte, Zeitgutschriften für bestandene Prüfungen, interne Zertifikate. Ein wenig Nachdenken und schon haben Sie mehrere zu Ihnen passende Motivatoren gefunden. Wir halten für unsere Didaktik fest: Handgreifliche, sog. haptische Elemente unterstützen den Lernerfolg. Lernmotivation ist eh schon so eine Sache - vom Bildschirm ab wird alles schwieriger als beim Lernen in der realen Welt, wie wir heute gut belegen können. Wir müssen also noch sehr viel mehr Sorgfalt in unser didaktisches Konzept stecken, damit E Learning eine Chance hat. Es wird noch wichtiger, die Eigenschaften des Lerngehirns voll zu kennen und in Didaktik zu überführen. Inhalte auf den Bildschirm zu werfen und sei es auch noch so interaktiv verlinkt, fällt zwar leicht. Kann hinterher aber auch als geplantes Misslingen rüberkommen.

Abends am Lagerfeuer in der Gruppe lernen: in der Lernpsychologie als "kollaboratives Lernen" bekannt. Wir wissen heute, dass alleine Lernen für die überwiegende Zahl der Menschen die schlechteste Variante ist. Viel besser ist Lernen in der Gruppe, mit der Gruppe und von der Gruppe. Bringen Sie also Menschen zusammen, lassen Sie sie gemeinsam Probleme lösen, Inhalte erarbeiten, erklären, dabei Spaß haben und sich auch mögen lernen. Das hilft Ihnen als Führungskraft, denn Sie sind sozialer Architekt. In einem guten Seminar liefern wir daher kurze Inhalte, lassen dann in Kleingruppen arbeiten und anschließend die Ergebnisse allen präsentieren. Die Menschen werden wach, lebendig und haben mehr Spaß dabei. Wir merken uns fürs E Learning: Lassen Sie sich etwas dazu einfallen, wie Sie soziales Lernen anregen.

Studie: Eine Mathe-Textaufgabe zu einem Gebiet, von dem keiner der Teilnehmer Ahnung haben konnte. Eine Gruppe sollte mit Vermuten anfangen. Die andere Gruppe bekam die Theorie vorab auf dem Silbertablett erklärt. Klar, die zweite Gruppe konnte die Aufgabe richtig lösen, die erste nicht. Aber: nach Präsentation der Theorie zeigte die erste Gruppe bessere Leistungen im Verstehen und Transfer als die Silbertablett-Gruppe. Lassen Sie die Menschen sich Inhalte immer auch selbst konstruieren. Es ist schlichtweg Quatsch, Inhalte schick, logisch und sauber in Filmchen zu gießen. Menschen befassen sich dann nicht tief, das Denkvermeidungsmotiv lässt grüßen. Im Rahmen von E Learning 3.0 lassen sich für konstruktives Lernen gute Lösungen finden, wenn Sie das wollen. Verwechseln Sie das bitte nicht mit Interaktivität: das ist etwas ganz anderes, kann für Lernerfolg nützlich sein oder schaden, je nachdem, was Sie daraus machen. Damit sind wir beim Begriff der Verarbeitungstiefe. Je leichtgängiger Sie Wissen machen, desto schlechter verhaftet es sich im Gehirn. Tolle Präsentation, kurze Sätze, klare Verständlichkeit und Sachlichkeit sind einfach und mit wenig Denken zu produzieren - und bringen am wenigsten. Hochwertig wird Ihre Lehre erst, wenn sie das Herumwälzen im Gehirn, das Grübeln, das Nachdenken beim Radfahren und Spazierengehen, also bei tätiger Langeweile provoziert. Zum Erzeugen von Verarbeitungstiefe gibt es viele gute Ansätze, deren am besten passende wir mit Ihren Lernzielen verknüpfen können. In Unternehmen haben drei Akteure ihre Finger im Lernspiel: die Organisation und insbesondere ihre höchsten Führungskräfte, die Lehre und die Lernenden. Gelernt wird, wenn alle drei Faktoren stark für Lernen engagiert sind. Ist Lernen nicht im Führungssystem verankert, sollten wir keine allzu beeindruckenden Erfolge erwarten. Halten Sie dieses Dreieck des Lernens ausbalanciert. Die Realität unseres Steinzeitgehirns verlangt der Lehre einiges ab: meist zuerst einmal selbst etwas über das Lerngehirn zu lernen. Dann viel Kreativität, wenn es darum geht, bei der Vermittlung der Lerninhalte Erkenntnisse zum Gruppenlernen, konstruierenden Lernen, zur Verarbeitungstiefe und viele weitere klug zu nutzen. Klassisches Lernen hat schon viele Fallstricke. Bei E Learning fällt vieles weg, was wir vorher gar nicht als Nützlich erkannt haben. Die Problematik der Lehre nimmt eher zu. Lehre braucht noch einen Zacken mehr Engagement, um digital mit real zu einer wirklich besseren Lösung zu verbinden. Noch kurz erwähnt: Zu digitalen Lernmanagementsystemen LMS gibt es von mir ein kurzes Video. Bedeutsam dürften auch Intelligente Tutor Systeme ITS sein. Sie bringen Künstliche Intelligenz in das Spiel, u.a. indem sie sich selbsttätig und laufend aktualisiert ein Bild von jedem einzelnen Lerner machen. ITS entwickeln die Kompetenz jedes Lerners im Umgang mit Inhalten genau passend zu dessen persönlichem, fortschreitendem Wissensstand, mit passender Fortschrittsgeschwindigkeit und Dichte. Einige Systeme zeigen einen Lehr-Avatar, der mit Lernern in einen Dialog geht. In Studien zeigen sich regelmäßig Lernverbesserungen durch den Einsatz von ITS. Zur digitalen Didaktik für E Learning 3.0 gibt es natürlich auf Basis fundierter Lernpsychologie viele Stunden zu erzählen. Ich wünsche mir, dass meine wenigen Worte dazu führen, dass Sie von unheilvoller Voreile ablassen. Dass Sie sich erst kundig machen, bevor Sie aufwendig Inhalte produzieren, die in Gehirnen kaum verbleiben. Dass Sie zu einer wirkungsvollen Strategie finden, die dann z.B. auch klare Gestaltungsrichtlinien für Ihre Lehre und zur Herstellung von Lernmotivation enthält - auch hier wird die große Bedeutung von Führungskräften klar. Eine in diesem Sinne durchdachte Herangehensweise wäre aussichtsreich. Es gibt drei Fehler, die Sie machen können: nicht anfangen, nicht den ganzen Weg gehen und nicht alle Chancen mitnehmen. Hierzu werde ich gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten zu Ihrem Ansprechpartner. Ihnen ein herzliches Dankeschön fürs Mit- und Weiterdenken, liken und abonnieren, damit Sie nichts verpassen. Jetzt kommen noch Stichworte, die obligatorische Warnung und der Abspann, gutes Gelingen wünscht Ihnen Ihr Bernd Gems von accirrus.de Nähe Freiburg im Breisgau.

14.01.2021: "Karriere-Coaching" ist bei YouTube aktiviert
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Stellen Sie sich vor, Sie fügen Ihrer Bewerbung Ihr Ergebnis einer solchen wissenschaftlich validen, psychometrischen Erhebung bei. Die gibt es für über 100 Zwecke, am besten mit Brief und Siegel vom Wirtschaftspsychologen. So weisen Sie überzeugend nach, dass Sie der oder die mit den besten Voraussetzungen überhaupt für den Job sind. Wettbewerber haben so etwas nicht zu bieten. Wer wird also wohl zum Interview eingeladen? Erfahrungsgemäß klappt das. Aber wird es Ihnen auch gut tun, diesen Job so zu bekommen? Mehr zu allem jetzt innerhalb weniger Minuten.

Hallo, seien Sie gegrüßt. Mein Name ist Bernd Gems, ich bin Ingenieur und Wirtschaftspsychologe, beides mit wissenschaftlichem Abschluss. In diesen beiden Fachgebieten bin ich als technischer und wirtschaftspsychologischer Fachberater, Trainer, Coach und Dienstleister für einzelne Menschen, Teams und Firmen selbstständig tätig. Die gesprochenen Texte der Videos finden Sie auf meiner Webseite.

Musiker, Mathematiker oder Manager? Zu dieser Phase finden Sie bei mir das Video "berufliche Neuorientierung". Was Coaching ist, wie es sich von Training und Beratung unterscheidet und dazu ein gefilmtes Beispiel finden Sie auch auf meinem Kanal. In diesem Video geht es darum, dass Sie Ihr Ziel zum passenden Traumjob tatsächlich erreichen. Nehmen wir einmal an, Sie wollten unbedingt in den Vertrieb und bei tollen Firmen ein- und ausgehen. Sie lesen bei den Testunterlagen, dass Menschen mit hohen Werten bei Extraversion und Gewissenhaftigkeit, zwei der großen fünf Persönlichkeitseigenschaften, größte Aussicht auf beste Vertriebsleistungen, Spaß dabei und dazu noch hohe Einkommen haben. Sie setzen die Kreuze entsprechend, werten für Ihr Zertifikat aus und bewerben sich damit. Die Einladung zu einem Interview ist ziemlich wahrscheinlich. Wenn Sie Glück haben, kommen Sie an ein Unternehmen mit Kompetenz in Eignungsdiagnostik. Man macht dort eine Verhaltenssimulation und Sie fallen mit Pauken und Trompeten durch. Das erspart Ihnen erfolgsschwache und unangenehme Jahre in einem Job, für den Sie nicht gemacht sind. Von Burn-Out, Depression und Scheidung vom Ehepartner gar nicht erst zu reden. Wenn Sie Pech haben, bekommen Sie einen Job, für den Sie nicht gemacht sind.

Also noch einmal auf Start zurück: Wir nutzen die wissenschaftlichen Tests, um herauszufinden, welche Talente, Eigenschaften und Ressourcen Sie tatsächlich haben und wie Sie diese in Bewerbungen bestmöglich nutzen. Vielleicht auch, welche Fertigkeiten Ihnen zusätzlich noch gute Dienste leisten können. Dann haben Sie auch direkt eine Antwort auf die Frage im Interview, wie Sie gedenken, sich weiterzuentwickeln.

Nehmen wir also jetzt an, Sie hätten eine psychometrische Erhebung für Führungskräfte oder Manager nach bestem Wissen und Gewissen ausgefüllt und ausgewertet. Und nehmen wir weiter an, Sie wissen jetzt, dass Sie wirklich in einem Führungsjob gut aufgehoben und wohl auch erfolgreich sein werden. Die Testunterlagen bieten Ihnen jetzt eine Fülle an verlässlichen Argumenten, die für Sie sprechen. Zu Interviews eingeladen zu werden, wird leicht. Das Gespräch selbst läuft natürlich auch gut, denn Sie sind ja für den Job gemacht. Na ja, und auf die rund 40 Standardfragen haben Sie 1a Antworten für sich gefunden, Sie sind ja gewissenhaft. Sie haben darüber hinaus mit Ihrem Trainer in Verhaltenssimulationen Bewerbungsgespräche geübt. Sie haben auch kritische Mitarbeitergespräche trainiert, wie sie während eines qualitativ hochwertigen, aussagefähigen Interviews auf Sie zukommen können. Denn das Gestalten förderlicher Arbeitsbeziehungen ist ja gerade der Kern von Führungserfolg. Und Sie werfen Begriffe ein, die Fachkompetenz andeuten: die neun Eskalationsstufen von Konflikten etwa oder das Harvard-Konzept, mit dem Sie gedenken, Konflikte in Ihrem Team konstruktiv beizulegen. Sie können natürlich auch Ihr persönliches Führungsleitbild klar darlegen: Wie machen Sie das genau, gute Arbeitsbeziehungen Ihrer Mitarbeiter zu gestalten? Darüber hinaus legen Sie ein Konzept vor, mit dem Sie die erfolgskritischen, ersten hundert Tage gut bewältigen werden. Sie haben einen klugen Satz eigener Fragen wie "Welche kritischen Ereignisse gab es in der Vergangenheit?" oder "Was genau soll sich in drei Jahren verändert haben?". Sollten sie sich für einen Führungsjob interessieren, schauen Sie auch das Video zur Personalführung auf meinem Kanal an. Und ja, ich weiß: es gibt soooooo viele Fallstricke und dazu noch ungeschriebene Spielregeln im dreistelligen Bereich. Sollten Sie einmal nur bis zum Kopf schütteln kommen und nicht so recht verstehen, was da wieder los ist und schon gar nicht genau wissen, wie am besten Handeln: Im Wirtschaftspsychologen Ihres Vertrauens finden Sie einen fachkundigen, motivierenden und aufmunternden Begleiter, mit dem es aufwärts geht. Ihr Ergebnis: Sie bekommen den Job und bewähren sich darin. Nach einigen Jahren können Sie sich dann wieder neu für den nächsten Schritt bereit machen, wenn Sie das wollen. Natürlich, was ich Ihnen hier mit raschen Worten skizziere, ist nur ein sehr kleiner Ausschnitt der Wirklichkeit. Und bedeutet in der Umsetzung ein gewisses Engagement für Ihren Top-Job.

Es gibt drei Fehler, die Sie machen können: nicht anfangen, nicht den ganzen Weg gehen und nicht alle Chancen mitnehmen. Hierzu werde ich gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten zu Ihrem Ansprechpartner. Ihnen ein herzliches Dankeschön fürs Mit- und Weiterdenken, liken und abonnieren, damit Sie nichts verpassen. Jetzt kommen noch Stichworte, die obligatorische Warnung und der Abspann, gutes Gelingen wünscht Ihnen Ihr Bernd Gems von accirrus.de Nähe Freiburg im Breisgau.

24.01.2021: "Die echte Psychologie der Motivation" ist bei YouTube aktiviert
Hier der Link zum Video bei YouTube:  Mit Klick auf diesen Absatz gelangen Sie direkt zum Video dieses Absatzes bei YouTube.  Jetzt zum Text dieses YouTube-Videos:

Ja, die Psychologie der Motivation. Stellen Sie sich vor, Sie schnappen sich 50 Menschen, die zu allem bereit sind. Denen erklären Sie, herausfinden zu wollen, wie gut Menschen spontan Kurzgeschichten erfinden können. Dann zeigen Sie jedem ein Bild aus der Arbeitswelt wie dieses. Es geht los und nach einer Stunde sammeln Sie die entstandenen Kurzgeschichten ein. Jetzt verteilen Sie einen Text mit einer menschlich schwierigen Situation aus der Arbeitswelt. Einem Fallbeispiel aus der Praxis, wie wir es heute auch in guten Bewerbungsgesprächen für Karriere- und Führungsjobs einsetzen. Jeder der 50 Teilnehmer schreibt jetzt, wie er oder sie diese Situation lösen würde. Die Auswertung: Bei den Kurzgeschichten zeigt sich, dass die Geschichten sich je nach Person entweder um Leistung, Macht oder das Miteinander in der Gruppe drehen. Bei der Lösung des Fallbeispiels zeigt sich, dass Menschen Lösungen finden, die mit ihrem persönlichen Schwerpunkt aus der Kurzgeschichte zusammenhängen. Wer dort etwa eine Geschichte um das Thema Macht herum erfand, versuchte auch die Lösung mit Machtmitteln. Gleiches galt für Leistung und Miteinander. Das Ganze funktioniert übrigens nur, wenn die Teilnehmer nicht wissen, worum es bei dem Experiment geht. Wie das mit der Wissenschaft von Motiv, Motivation und Motivierung zusammenhängt und wie wir das für unser Leben nutzen können, erfahren Sie in wenigen Minuten. Hallo, schön, dass Sie da sind. Mein Name ist Bernd Gems, ich bin Ingenieur und Wirtschaftspsychologe, beides mit wissenschaftlichem Abschluss. In diesen beiden Fachgebieten bin ich als technischer und wirtschaftspsychologischer Fachberater, Trainer, Coach und Dienstleister für einzelne Menschen, Teams und Firmen selbstständig tätig. Die gesprochenen Texte der Videos finden Sie auf meiner Webseite. Das soeben beschriebene Experiment wurde erstmals 1935 durchgeführt, Stichwort "Thematischer Apperzeptions Test" oder TAT. Heute, zehntausende psychologische Ursache-Wirkungs-Experimente, Praxisbeobachtungen und Studien später, wissen wir natürlich sehr viel mehr darüber, was uns Menschen zu der Art unseres Handelns bewegt, also motiviert. Ich versuche mich jetzt mal an einer sehr kurzen, hoffentlich motivierenden Zusammenfassung. Das Foto von eben aktivierte bei Menschen unterschiedliche innere Zustände um Macht, Leistung, und Miteinander herum. Diese drei und fünf mehr nennen wir die psychologischen "Motive", das Ganze das Motivsystem des Menschen. Was wir von Kommissaren aus dem Fernsehen kennen, Geld, Neid oder Eifersucht etwa, hat man in der psychologischen Motivforschung nicht gefunden. Was man gefunden hat: Jeder Mensch verfügt über jedes der acht Motive. Aber: die einzelnen Motive wirken in jedem Menschen verschieden stark. Jeder Mensch hat also sein persönliches Motivprofil. Und als wäre das noch nicht genug: im Grundzustand sind Motive still und heimlich im Hintergrund. Erst, wenn sie durch eine Situation aktiviert werden, beginnen sie ihr Treiben. Im Experiment von eben ganz einfach schon durch das Foto. Auch Situationen bewirken so etwas: Läuft jemand etwa durch eine Fußgängerzone und trifft auf eine zusammenstehende Gruppe, von denen er einige kennt, könnte ein Mensch mit hohen Werten beim Machtmotiv versuchen, das Gespräch zu dominieren. Haben Sie vielleicht auch schon erlebt. Ein anderer mit hohen Werten beim Miteinandermotiv wird sich eher still dazugesellen und leise unterordnend versuchen, die Stimmung mitzutragen. Sei die Stimmung nun freundlich oder aggressiv oder wie auch immer. Das Leistungsmotiv wird durch die Begegnung mit einer Gruppe erst einmal nicht aktiviert. Motive treiben ihr Wesen oder Unwesen in unserem Kopf, ohne dass wir groß etwas dafür oder dagegen tun können. Aber wir haben ja noch unseren Willen. Wenn etwa unser Chef mal wieder uns gegenüber sein Machtmotiv monologisierend, irgendwie schräg lobend oder kritisierend auslebt, dann merken wir, dass in uns etwas aufsteigt, vielleicht Ärger, Widerstand oder Belustigung. Wir wissen aber, dass es für uns als Arbeitnehmer keine gute Idee ist, das jetzt ungefiltert herauszulassen. Unser Wille kann uns davon abhalten. Erst ein aktiviertes Motiv plus Wollen führt zur Handlung. Wird ein Motiv aktiviert, sprechen wir von Motivation. Wenn es uns gelingt, in einem anderen Menschen bewusst ein Motiv zu aktivieren, sprechen wir von motivieren oder Motivierung. Gute Eltern sehen es als ihre Aufgabe an, ihre Kinder zum Lernen zu motivieren. Führungskräfte werden größeren Führungserfolg haben, wenn sie fachkompetent motivieren. Druck wurde als Motiv übrigens nicht gefunden, Druck führt zu meist unangenehmen und langfristigen Nebenwirkungen, was bei echter, gelingender Motivierung nicht der Fall ist. Für die Karriere ist echte psychologische Motivkompetenz also ziemlich hilfreich. Wir wissen heute viel über das Motivsystem des Menschen. Etwa, dass jedes Motiv mehrere Facetten hat. Beim Machtmotiv etwa Kontrolle, Einfluss, Dominanz und Fürsorge. Auch wissen wir, dass es keine echte Chance gibt, das eigene Motivprofil richtig einzuschätzen. Welches Motiv und welche Facette in unserem Gegenüber gerade aktiviert ist, sehen wir ihm oder ihr nicht an. Wir sehen nur die Handlung und die kann uns in Beruf und Partnerschaft ziemlich überraschen oder unlogisch vorkommen. Mit Motivkompetenz öffnet sich uns ein riesiges Feld sinnvollen Handelns. Wenn wir etwa erkennen, dass wir bisher regelmäßig das Selbstwertmotiv unseres Gegenübers mit Füßen getreten haben, erklärt das viele Merkwürdigkeiten. Wir können lernen, bei Wahrung unserer eigenen Interessen viel besser mit anderen klarzukommen. In allen Lebensbereichen. Für Führungskräfte ist echte Motivkompetenz ein Muss, sollte man meinen. Denn deren Aufgabe besteht ja ganz wesentlich darin, als sozialer Architekt förderliche Arbeitsbeziehungen zu gestalten. Hunger ist bei gesunden Menschen weg, nachdem wir genug gegessen haben. Das ist ein Kennzeichen von Trieben. Motive dagegen verbrauchen sich nicht, können jede Sekunde frisch aktiviert werden. Wir wissen heute sehr viel über Motive und wie wir auf dieser Basis hilfreich handeln können. Eine Übersicht des Standes der psychologischen Forschung finden wir in solchen, 600 Seiten starken Zusammenfassungen. Kennzeichen hochwertiger Literatur ist, dass Aussagen auf recherchierbarer, also nachprüfbarer Forschung beruhen. Das sieht so aus (Blick nach rechts, Foto mit Unschärfeverlauf zu den Rändern). Dieses Buch etwa basiert auf etwa 4000 wissenschaftlichen Experimenten und Studien von Forschergruppen rund um die Welt. Diese Studien müssen Gütekriterien erfüllen. Es kann Jahre intensiver Arbeit bedeuten, eine einzige dieser Studien durchzuführen. Ein solches Buch ist im Grunde ein Silbertablett. Man kann zu den Ergebnissen der Forschung eine abweichende Meinung haben - die ist allerdings vermutlich auch falsch. Wir stehen auf den Schultern von Riesen, nutzen wir die Aussicht! Wie aber machen wir das? Wenn Sie sich z.B. über andere Menschen, Mitarbeiter, Chefs, Lebenspartner oder auch Nachbarn wundern oder ärgern: Dann können wir schauen, ob und wie Sie selbst eines oder gleich mehrere der acht Motive in eine wenig wünschenswerte Richtung aktivieren. Das stellen wir ab und alles wird schon ein wenig besser. Im nächsten Schritt überlegen wir gemeinsam, wie Sie mit Ihren und den Motiven dieser Leute hilfreich umgehen. Wenn Sie sich für sich selbst Veränderungen wünschen: dann schauen wir, wie Sie Ihre Motive sinnvoll aktivieren können, sich also endlich selbst wirksam motivieren. Die Motive, ihre Facetten und Wirkungsmuster entsprechend dem Stand der Wissenschaft anzuwenden gehört zu den echten Soft-Skills, wohltuend inmitten von all dem Geplapper selbsternannter Experten und Coaches ohne staatlich anerkannte Ausbildung. Echte Soft Skills sind dabei gar nicht so soft: denn sie sind klar beschrieben, inferenzmathematisch weltweit vielfach nachgewiesen und der Umgang mit ihnen ist erlernbar. In Seminaren können wir tatsächlich nützliche, kommunikative Fertigkeiten erlernen: Feedback in drei Schritten, Mediation, Fragetechniken, qualifiziertes Zuhören, Führungsstile und -kommunikation, präzise auf Situationen zugeschnittene Formen von Personalgesprächen, Verhandlungstechnik oder auch GFK, die Gewaltfreie Kommunikation. Eine umfängliche Liste, aus der ich mich natürlich auch für meine Seminare, meine Arbeit und für mein persönliches Leben bediene und die ich nach dem Stand der Wissenschaft zusammenstelle. Sie können natürlich auch direkt bei den psychologischen Grundlagen dieser Liste anfangen: dann ist der fachkundige Umgang mit den acht Motiven, Motivation und Motivierung aus meiner Sicht so ziemlich das Beste, was Sie tun können. Falls Sie an Karriere, Bewerbung, Lebenslauf, HR oder Personalführung denken: meine anderen Videos fundieren natürlich auch auf echter, wissenschaftlicher Psychologie. Menschen mit hohen Werten beim Wachstums- oder Leistungsmotiv legen jetzt los. Im Rahmen meiner Möglichkeiten werde ich dazu gerne zu Ihrem Ansprechpartner. Als Wirtschaftspsychologe bin ich natürlich besonders für das Arbeitsleben ausgebildet. Sprechen Sie mich einfach über meine Webseite an. Klar, was ich Ihnen hier mit raschen Worten skizziere, ist nur ein sehr kleiner Ausschnitt der Wirklichkeit. Und: Die Umsetzung braucht Ihrerseits ein gewisses Engagement. Ihnen ein herzliches Dankeschön fürs Mit- und Weiterdenken, Liken, Weitersagen und Abonnieren, damit Sie nichts verpassen. Jetzt kommen noch Stichworte, die obligatorische Warnung und der Abspann, gutes Gelingen wünscht Ihnen Ihr Bernd Gems von accirrus.de Nähe Freiburg im Breisgau.


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